Vergleichstest: Notebooks bis 1000 Euro
Hightech für alle

MobileNotebook

Die 1000-Euro-Hürde ist gefallen: Selbst fürs kleine Geld gibt es inzwischen leise Notebooks mit genügend Rechenleistung und langer Akkulaufzeit.

Diese Produkte haben wir verglichen

Vergleichstest: Notebooks bis 1000 Euro

Dell Inspiron 6000
Issam Smartbook i-8055C
Acer Travelmate 4051LMi
Amadeus C36
Xeron Sonic Pro 809LCX
Wortmann Anima M 2200S iPM-725
Lynx Silent Notebook 2200
Yakumo Q8M Mobilium YW
Benq Joybook 2100.G11
Twinhead Efio! 12BL
Averatec 3260
Fujitsu Siemens Amilo A1640
Maxdata Eco 4000 A
IBM Thinkpad R50e


Centrino oder Turion

Vergleichstest: Notebooks bis 1000 Euro

Es ist Zeit, den wuchtigen PC im Büro oder Wohnzimmer gegen ein elegantes Notebook auszutauschen! Mobilrechner mit Preisen unter der psychologisch wichtigen 1000-Euro-Marke sind nicht mehr nur bei Aldi & Co. zu finden. Auch Markenhersteller bieten inzwischen günstige und gut ausgestattete Mobil-PCs an. Doch nicht der Preis allein entscheidet. Daneben zählen vor allem ergonomische Tastaturen und Bildschirme sowie ein möglichst geringes Betriebsgeräusch. Für mobile Anwender auf Reisen sind außerdem das Gewicht und die Akku-Betriebszeit wichtig.

Eine gute Akkulaufzeit bieten mehrere Testkandidaten, die auf Intels Pentium-M-CPU setzen. Bis zu fünf Stunden hält beispielsweise das Inspiron 6000, der Testsieger von Dell, durch. Chancenlos bleiben dagegen die Geräte mit AMD-Prozessor und trotz Pentium M das Benq Joybook 2100.

Centrino ist ein von Intel geprägter Marketing-Begriff. Das Centrino-Logo erhalten nur Notebooks, die den Stromspar-Prozessor Pentium M, die Intel-Chipsätze i855 oder i915 und ein Intel-WLAN-Modul enthalten. Fehlt das Funkmodul oder ist es nicht von Intel, darf der Hersteller die werbewirksame Plakette nicht aufkleben. Doch wie der Test der WLAN-Module zeigt, ist das für den Käufer kein Nachteil. Positiver Nebeneffekt: Funkmodule eines Intel-Konkurrenten machen die Rechner günstiger.

Kosten senken lassen sich außerdem mit dem Celeron-M-Prozessor. Diese CPU ist rund 100 Euro günstiger als der Pentium M, weil Intel den Cache-Speicher je nach Modell halbiert oder gar viertelt. Zudem fehlen der Sparversion die Energiespartechniken Speedstep und Deeper Sleep. Ein Celeron M leistet daher etwas weniger als der große Bruder. Der Unterschied fällt jedoch nur bei sehr CPU-intensiven Applikationen ins Gewicht, beispielsweise beim 3D-Rendering oder bei komplexen Berechnungen. Da die günstigen Notebooks eher als Einsteiger-Geräte dienen, fällt dies aber nicht ins Gewicht.


Dell Inspiron 6000

Vergleichstest: Notebooks bis 1000 Euro

Rundum überzeugend ist das Dell-Notebook für 1000 Euro, in dem bereits Intels neuester Prozessor arbeitet. Das Kraftpaket ist nicht nur schnell und gut ausgestattet, sondern hält auch mit fast fünf Stunden am längsten mit einer Akkuladung durch. Einen hohen Kontrast und weite Blickwinkel bietet das Breitbild-Display im Format 16:9.


Wichtigstes Testkriterium: Ergonomie

Vergleichstest: Notebooks bis 1000 Euro

Alle Notebooks im Test sind Büroaufgaben und Musik- sowie Videowiedergabe locker gewachsen. Doch Leistung ist nicht alles: Ein geringes Betriebsgeräusch, hochwertige Bildschirme und gute Tastaturen werden immer wichtiger. Deshalb geht die Ergonomie mit 40 Prozent in die Gesamtnote ein, die Leistung mit 30 und die Ausstattung mit 20 Prozent. Serviceleistungen wie lange Garantiezeit oder Erreichbarkeit der Hotline machen 10 Prozent aus.

Die Qualität der Displays wird mit dem Monitormessgerät Microvision SS230 überprüft. Es ermittelt vollautomatisch horizontale und vertikale Blickwinkel, Helligkeit und Kontrastverhältnis sowie die Gleichmäßigkeit von weißen und farbigen Bildflächen. In der Schallmessbox wird im Abstand von 50 Zentimetern die Lautstärke der Notebooks im vollen Betrieb sowie ohne Last gemessen.

Die Systemleistung wird mit Content Creation Winstone 2004 kontrolliert, jeweils im Dauerbetrieb am Netzstrom sowie im Akkubetrieb, bei dem die Stromsparmechanismen aktiviert sind. So lassen sich Performance-Einbrüche wegen fehlerhafter Stromsparfunktionen feststellen. Anhand der Quake-III-Demo prüfen die Tester, ob sich das Notebook für 3D-Anwendungen eignet.

Für die Mobilität ist die Akkulaufzeit eine wichtige Kenngröße, die der Business Winstone Batterymark 2004 testet. Dabei werden vor dem Test alle Displays auf eine Helligkeit von 100 cd/m2 eingestellt.


Testergebnisse im Überblick

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