Computerspielebranche: Trend zur Konzentration rückläufig

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Marktführer schwächelt, Erfolgsentwickler selbständig, Trend geht weg von der Konsolidierung.

Computerspiele stellen – neben dem Anfertigen von Kopien – die wichtigsten Anwendung im Home Computing Bereich dar, zudem sind es die Programme aus dem Freizeitsektor, die jährlich höhere Anforderungen an die Hardware stellen.

Jetzt zeichnen sich im Bereich der Entertainment Software unerwartete Entwicklungen ab: Branchenprimus Electronic Arts, vor allem durch seine Sportlizenzen unangefochtener Umsatzkönig, musste enttäuschende Quartalszahlen vorlegen. Vor einem Jahr erzielte man bei EA im ersten Vierteljahr noch 90 Millionen US-Dollar Gewinn – diesmal waren es nur 8 Millionen.

Gleichzeitig verkündet eines der wichtigsten Entwicklerstudios der Branche, Valve, das Ende eines jahrelangen Rechtsstreits mit seinem Vertrieb VU Games, einer Tochter des weltgrössten Medienkonzerns Vivendi Universal.

Die Spiele der legendären Half-Life-Reihe werden damit nur noch bis zum 31. August von VU vertrieben, dann fallen alle Rechte zurück an Valve, die den Verkauf neuer Produkte vor allem online durchführen wollen. (fe)

Autor: fritz
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