Apple-Safari mal umgekehrt: Tiger schießt Jäger ab

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Apple wandert auf Microsoft-Pfaden: Was vorher konfiguriert wurde, ist MacOS X 10.4 alias Tiger egal. Der Tiger frisst vorherige Einstellungen zu Standard-Browsern sowie Dateizuordnungen.

Erste Erfahrungsberichte mit dem neuen MacOS X verlaufen in der Regel positiv – für Neueinsteiger jedenfalls. Wer zuvor alte MacOS-Versionen laufen hatte und sie eigenen Bedürfnissen anpasste, muss wohl seine Arbeit erneut vornehmen; zahlreichen Weblogs zufolge klagen die MacOS-X-Nutzer über den Verlust ihrer Standard-Browser-Einstellungen oder die Änderung der Dateizuordnung bei Doc-Dateien.

Wer zuvor Firefox, Camino oder Opera als Standard-Browser verwendete, bekommt nach der Tiger-Installation Apples Safari vorgesetzt. Während lebendige Tiger im richtigen Leben Safaris gar nicht mögen, wollen sie hier nichts anderes: sie fressen den Jäger, der lieber anderes Wild um sich hat. Firefox? Füchse gibts nicht mehr beim Tiger.

In der speziell für MacOS X entwickelten Mozilla-Variante Camino findet sich zumindest noch eine Option, den Browser wieder als Standard festzulegen. Bei anderen Browsern muss der Nutzer schon im System wühlen – fast wie bei Windows. (mk)

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