Entwickler verklagt Free Software Foundation: GPL soll abgeschafft werden

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Daniel Wallace sieht seine Existenz durch die “Preisfestschreibung” der GPL-Lizenzen in Gefahr. Ein US-Gericht soll seiner Meinung nach die GPL verbieten.

Der Programmierer Daniel Wallace klagt gegen die GPL (Gnu Public Licence), die bei OpenSource-Software zur Anwendung kommt. Seine Klageschrift behauptet, GNU verstoße gegen den “Clayton Antitrust Act” (15 US Code Section 26), indem es Preise für Computer-Software festschreiben will.

Wallace behauptet, die FSF habe Verträge mit individuellen Software-Entwicklern und Unternehmen wie Red Hat oder Novell abgeschlossen, um die Preise für Software künstlich festzuschreiben. Diese Preisfestschreibung verringere die Möglichkeit für individuelle Software-Entwickler, mit Entwicklung oder Verkauf von Software im freien Wettbewerb konkurrieren zu können.

Möglicherweise, so unken einige OpenSource-Verfechter, sei die Software von Wallace einfach nur so schlecht, dass er mit Services zu seinen Entwicklungen nicht überleben könne. (mk)

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