Lenovo schließt Übernahme der PC-Sparte von IBM ab

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Die Verkaufsformalitäten sind abgeschlossen und der IBM-Geschäftsbereich gehört offiziell dem chinesischen PC-Hersteller.

Seit gestern gehört dem chinesischen Konzern Lenovo die PC-Sparte von IBM. Die beiden Unternehmen haben gestern den Abschluss der Verkaufsformalitäten bekanntgegeben: Danach geht die PC-Abteilung von IBM für 1,75 Milliarden US-Dollar an Lenovo. Das Geschäft soll mit 650 Millionen US-Dollar in bar und 600 Millionen in Aktien bezahlt werden. Damit besitzt IBM 18,9 Prozent des chinesischen Konzerns.

In einer heute veröffentlichten Pressemitteilung werden die Zahlen allerdings noch nicht endgültig bestätigt. So soll es noch weitere Prüfungen der Börse in Hong Kong, von Aufsichtsbehörden und Lenovo-Aktionären geben. Der Cash-Anteil könne so auf 800 Millionen US-Dollar erhöht werden und der Aktienanteil auf 450 Millionen sinken.

Neuer Vorstandsvorsitzender (CEO) wird Stephen M. Ward Jr.. Der Manager war zuvor Chef der IBM Personal Systems Group. Den Posten des Aufsichtsratsvorsitzenden übernimmt der 40-jährige Yuanqing Yang. Er löst den Lenovo-Gründer Liu Chuanzhi ab, der aber in dem Gremium verbleibt. (dd)

( – testticker.de)

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