Highspeed-DSL-Flatrate
Mit Highspeed ins Netz

BreitbandNetzwerke

So richtig Spaß macht das Surfen erst mit DSL: Über eine 3-MBit-DSL-Leitung kommt 1 MByte an Daten in etwa drei Sekunden auf den PC. Damit der Spaß nicht zu teuer wird, hier eine Marktübersicht.

Ob für Ihre Adresse der gewünschte

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Wie schnell darfs denn sein? In Sachen Bandbreite scheint die Entscheidung einfach: Besonders günstige DSL-Anschlüsse sind mit 1, 2 oder 3 MBit/s Bandbreite verfügbar theoretisch. Denn abhängig von der Entfernung zur nächsten Vermittlungsstelle haben längst nicht alle Internet-Nutzer die freie Auswahl oder gar die Möglichkeit, auf DSL umzusteigen.

T-DSL-Zugang geschaltet werden kann, überprüfen Sie online unter eki-pi.t-com.de/verf. Fällt das Ergebnis negativ aus, lohnt sich ein Blick zur Konkurrenz: Zu Arcor zum Beispiel (Verfügbarkeitscheck unterwww.asb.arcor.de), oder aber zu einem regionalen Provider wie Hansenet, der mit seinem Produkt Alice in den Städten Hamburg, Lübeck, Berlin, Frankfurt am Main, Stuttgart und München sogar eine 5-MBit-Flatrate anbietet. Versatel toppt dies noch mit einer 6-MBit-Flatrate deren Verfügbarkeit fragen Sie unter www.versatel.de/index.php?id=1016 ab.

Allgemein bieten regionale Anbieter wie auch M-Net in München, NEFkom in Nürnberg oder Netcologne im Raum Köln/Bonn oft günstige Konditionen ein Vergleich lohnt sich allemal.


Viele Anbieter, ein Produkt: T-DSL

Highspeed-DSL-Flatrate

Die DSL-Tarife der meisten Firmen basieren auf einem T-DSL-Anschluss, wie zum Beispiel 1&1, AOL, GMX oder Web.de. Einige vertreiben den T-DSL-Anschluss selbst als Reseller, etwa Freenet, in Gebieten ohne eigene Anschlüsse auch Arcor. Wer aus technischen Gründen kein T-DSL bekommt, steht aber auch bei diesen Wiederverkäufern vor verschlossenen Türen.

Neben der Geschwindigkeit für den Downstream, also wie schnell die Daten aus dem Internet auf den PC kommen, sollten User mit großem Upload-Volumen ein Auge auf die Upstream-Geschwindigkeit haben. Standard bei den 3-MBit-Verbindungen ist ein Upstream von 384 kBit/s, der meist gegen ein paar Euro mehr im Monat auf 512 kBit/s erhöht werden kann. Eine Flatrate mit einer hohen Bandbreite ab 3 MBit/s ist besonders für den Abruf von Video-on-Demand-Filmen interessant. Doch längst nicht jeder Provider hat eine Monatspauschale für Highspeed-Internet im Programm: Bei den Firmen 1&1, Callando, GMX und Tiscali bekommen Sie eine echte Flatrate nur bis 2 MBit/s Downstream-Bandbreite, bei Call2Surf gar nur für DSL-Zugänge mit einer maximalen Übertragungskapazität von 1 MBit/s.

Wer einen schnellen Internet-Zugang will, braucht nicht unbedingt einen Telefonanschluss. Einige Anbieter wie QSC haben einen solchen entbundelten DSL-Anschluss im Angebot. Bei Preisen von 158 Euro für ADSL mit 2 MBit/s Down- und 1 MBit/s Upstream bis hin zu 898 Euro für SDSL mit 4 MBit/s in beide Richtungen ist bei Q-DSL Max die Flatrate zwar bereits inklusive. Die hohen Kosten fressen den Spareffekt durch den Wegfall des Telefonanschlusses allerdings mehr als auf.

Hohe Preise erst im Kleingedruckten

Behalten Sie bei der Entscheidung für einen Highspeed-DSL-Tarif immer die Gesamtkosten im Blick: Die Preise, welche die Provider in großen Lettern bewerben, gelten meist nur für die Flatrate. In den Fußnoten der Angebote zeigen sich die wahren Kosten: Hinzu kommt meist die monatliche Grundgebühr für den DSL-Anschluss, der wiederum einen Telefonanschluss voraussetzt. In der PCpro-Marktübersicht sind in der Zeile direkt unter der Info-Telefonnummer die Gesamtkosten pro Monat angegeben. Nach diesen sind die Anbieter auch sortiert.


Tipps und Tricks zu DSL

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Erst 17 Prozent aller Haushalte in Deutschland verfügen laut Bitkom (Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien) über einen schnellen Internetzugang. Zum Vergleich: In den USA sind es bereits 35 Prozent. Dank fallender Preise und Alternativtechnologien, mit denen sich auch weiße Flecken auf der DSL-Landkarte erschließen lassen, erwarten die Internet-Provider in den nächsten Jahren starke Zuwachsraten.

Alternative DSL-Light

DSL ist nicht an allen Standorten verfügbar. Vor allem in einigen ländlichen Gebieten sind viele Internet-User weiterhin auf ihr analoges Modem oder auf ISDN angewiesen. Doch selbst wenn der DSL-Verfügbarkeits-Check negativ ausfällt, kann man noch auf DSL hoffen zumindest in der Light-Variante. Eine manuelle Leitungsprüfung durch die Telekom zeigt, ob das so genannte DSL-Light am gewünschten Standort möglich ist. Zum Preis von T-DSL 1000 (17 Euro) surfen Sie dann zwar nur mit 384 kBit/s Downstream und 64 kBit/s Upstream, profitieren aber von den günstigen Flatrates und Volumentarifen, die viele Provider zu T-DSL 1000 anbieten.

Alternative Highspeed via Kabel

Als Alternative zu DSL bietet Kabel Deutschland in den Städten Berlin, Bayreuth, Leipzig, München, Saarbrücken und bald auch Hamburg einen Highspeed-Zugang über das Fernsehkabel. Ein einfaches Kabelmodem gibt es kostenlos dazu, für die Version mit integriertem WLAN-Adapter zahlt man 50 Euro.

Ein Telefonanschluss ist dann nicht mehr zwingend notwendig, wohl aber ein rückkanalfähiges Breitbandkabel mit Grundkosten von etwa 15 Euro monatlich. Umsteiger auf das digitale terrestrische Antennenfernsehen DVB-T sollten dies bedenken. Die Monatsgebühr für den Highspeed-Anschluss mit bis zu 4 MBit/s Downstream und 512 kBit/s Upstream beträgt 30 Euro, die Flatrate schlägt allerdings noch einmal mit 70 Euro zu Buche das macht zusammen also immerhin stolze 100 Euro.

Wem 2 MBit/s reichen, der bekommt das Komplettpaket schon für den halben Preis von 50 Euro. In den AGBs verbietet Kabel Deutschland seinen Kunden übrigens »häufiges oder fortwährendes Empfangen oder Senden großer Datenmengen«: ein Indiz dafür, dass Power-User unerwünscht sind.


Alternative DSL per Satellit

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Nicht nur in Bezug auf TV ist der Satellitenempfang eine Alternative zum Breitbandkabel. Strato hat mit Sky DSL einen Internetzugang mit einer Bandbreite bis zu 16 MBit/s im Angebot. Wegen der Lage des genutzten Eutelsat-Satelliten auf 8 Grad West muss allerdings eine eigene Schüssel ausgerichtet werden.

Die gemeinsame Nutzung eines Satellitenspiegels für TV und Internet ist nicht möglich. Zudem dient nur der Telefonanschluss als Rückkanal. Das schränkt die Uploadmöglichkeiten stark ein. Statt einer Flatrate-Option hat das teuerste Sky-DSL-Paket für 40 Euro monatlich nur eine begrenzte Verbindungszeit von 15 Stunden inklusive jede weitere Stunde kostet 1 Euro. Dabei zählt jedoch nur die Zeit, in der Ihr PC Daten über den Rückkanal sendet. Längere Internet-Seiten lesen Sie so in aller Ruhe, ohne Ihr Zeitkonto zu belasten.

Die Telekom mit T-DSL via Satellit (www. telekom.de/t-dslsat, ab 40 Euro monatlich) und Europe Online mit Sky Booster (www.europeonline.com/de, ab 189 Eur
o pro Jahr) bieten zwar ebenfalls Internet über Satellit an, allerdings nur mit Downloadraten bis 768 kBit/s. Da T-DSL und Sky Booster aber den Astra-Satelliten auf 19,2 Grad Ost nutzen, genügt eine bereits installierte Schüssel für das digitale Sat-TV DVB-S. Die Firma Surfsat ermöglicht Downloadraten bis 1024 kBit/s über den Eurobird-Satelliten auf 28,5 Grad Ost, setzt allerdings eine sendefähige Spezialschüssel und ein Satellitenmodem voraus. Die Kosten hierfür werden inklusive Installation mit etwa 1750 Euro angegeben. Zudem schlägt ein Volumentarif von 4 GByte Download und 800 MByte Upload monatlich ein Loch von 209 Euro in die Haushaltskasse.

Laufzeit und Routing ermitteln

Die durchschnittliche Laufzeit von Datenpaketen zwischen zwei Rechnern (Round Trip Time) sowie die dabei verloren gegangenen Pakete (Packet Loss) zeigt das Ping-Kommando. Bei Eingabe etwa von ping www.ard.de schickt Windows jeweils vier ICMP Echo Requests los. Unter Unix oder Linux läuft dieser Vorgang endlos, bis Sie ihn mit [Strg + C] abbrechen.
Welchen Weg die Pakete dabei nehmen, erfahren Sie über tracert www.ard.de. Hier werden alle Router bis zum Zielrechner aufgelistet. Die kommerzielle Software Visualroute zeigt diese Informationen grafisch aufbereitet auf einer Weltkarte an, online gibt es diesen Service auf www.webhits.de/deutsch/index.shtml? visualroute.html. Statt www.ard.de können Sie natürlich auch die IP-Adresse eines vermeintlichen Hackerangriffs bis ins Ursprungsland zurückverfolgen.

Treten beim Routing Probleme auf, kann der Befehl pathping www.ard.de diese genauer lokalisieren: Er sendet für eine gewisse Dauer Testpakete an jeden einzelnen Router und zeigt abhängig von den verwendeten Parametern verschiedene Statistiken.


Kürzere Ping-Zeiten

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Um Übertragungsfehler im Internet zu erkennen und teilweise auch zu korrigieren, werden zusätzlich zu den eigentlichen Daten redundante Informationen mitgesendet. Bei einer zu starken Fehlerhäufung greifen die Korrekturmechanismen jedoch nicht. Das System muss die beschädigten oder verloren gegangenen Pakete erneut anfordern. Die Telekom versucht daher mit dem so genannten Interleaving-Verfahren, die bei kurzzeitigen Störungen der DSL-Leitungen auftretenden Übertragungsfehler möglichst auf mehrere Pakete aufzuteilen. Damit können in vielen Fällen die Pakete anhand der Fehlerkorrektur rekonstruiert werden, ohne dass eine erneute Anforderung notwendig ist. In der Praxis werden dabei die zu übertragenden Pakete in kleine Abschnitte unterteilt. Diese werden dann abwechselnd im Multiplexverfahren in einer Art Reißverschlusssystem übermittelt.

Die Erhöhung der Fehlertoleranz ist bei großen Entfernungen zwischen der Vermittlungsstelle und dem DSL-Anschluss sinnvoll. Leider nehmen dadurch aber auch die Ping-Zeiten deutlich ab, teilweise bis auf 100 Millisekunden. Das stellt für alle ein Problem dar, die Wert auf kurze Reaktionszeiten legen, etwa VoIP-Telefonierer, Teilnehmer an Videokonferenzen sowie Online-Spieler.

Die Lösung heißt Fastpath: Dabei werden die Pakete unverschachtelt übertragen, wodurch in der Regel Pingzeiten zwischen 10 und 40 Millisekunden erreicht werden. Diese Option kann bei T-DSL gegen eine Einrichtungsgebühr von 25 Euro sowie eine Monatspauschale von 1 Euro aktiviert werden allerdings nur, wenn es die physikalischen Leitungsparameter zulassen. Arcor setzt standardmäßig auf Fastpath, bei Hansenet heißt das Feature Ping-Express und kostet einmalig 10 Euro sowie monatlich 2 Euro.


Speedmanager für T-DSL

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Wer DSL auf Basis eines T-DSL-Anschlusses nutzt, kann die aktuelle Übertragungsgeschwindigkeit mit dem T-DSL-Speedmanager messen, der auf der T-Online-Homepage unter Service/Software/Download kostenfrei verfügbar ist. Auf Wunsch optimiert das Programm während des Installationsvorgangs gleich noch die Windows-Registry für einen bestmöglichen Datendurchsatz.

Bei Problemen hilft ein Verbindungstest zwischen dem PC und dem Internetzugang. Nützliches Extra für Surfer mit Volumentarifen: Das Programm gibt einen Überblick über das bereits verbrauchte Online-Volumen, getrennt nach Down- und Upstream.

Wer kein T-DSL nutzt, kann sein DFÜ-Netzwerk mit dem kostenlosen englischsprachigen Utility Tweak DUN optimieren. Auskunft über die aktuelle Übertragungsgeschwindigkeit und das bereits genutzte Volumen bietet das eingebaute Tweak Meter.

Filesharing ohne Fesseln

Einige DSL-Provider drosseln die Geschwindigkeit von Ports, die vorzugsweise von Filesharing-Netzen benutzt werden, oder sperren diese sogar ganz. In den Einstellungen von Clients wie Emule können Sie aber selbst einen anderen unbenutzten Port eintragen (zwischen 1024 und 65 535), den Sie dann allerdings auch in Ihrer Router- und Firewall-Konfiguration nicht vergessen sollten.

Eine weitere Geschwindigkeitsbremse kann das mit Windows XP Service-Pack 2 eingeführte Limit bei der Zahl zu öffnender Verbindungen darstellen. Dieses Problem lösen Sie mit dem Event-ID-4226-Patcher von www.lvllord.de. Er erhöht die maximale Anzahl gleichzeitiger TCP-Verbindungsversuche von 10 auf 50 pro Sekunde.


Statische IP-Adresse für alle

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Mit einer DSL-Flatrate hängt der Rechner ohne weitere Kosten mal abgesehen vom Stromverbrauch ständig am Internet. In der Regel wird die Verbindung nach 24 Stunden getrennt, eine Wiedereinwahl ist aber sofort möglich (Tipp 10). Wer keinen Zugang mit einer statischen IP-Adresse besitzt, bekommt dabei jedes Mal eine neue Adresse aus dem Adressraum des Providers zugewiesen.

In der Eingabeaufforderung (Aufruf über Start/Programme/Zubehör/Eingabeaufforderung oder über Start/Ausführen&hellip/cmd) zeigt der Befehl ipconfig die eigene IP-Adresse der LAN-Verbindung. Etwas mehr Informationen wie zum Beispiel die Adresse des verwendeten DNS-Servers erhält man über ipconfig /all. Unter welcher IP-Adresse Sie nach außen im Internet sichtbar sind, erfahren Sie unter checkip.dyndns.org.

Wer einen eigenen Web- oder FTP-Server auf seinem Rechner betreiben möchte, kann sich bei einem DynDNS-Dienst wie www.dyndns.org/services/dns/dyndns kostenlos eine feste Adresse besorgen. Anfragen dorthin werden dann an den eigenen PC weitergeleitet. Dazu muss der DynDNS-Dienst über jede Änderung der eigenen IP-Adresse informiert werden. Einige Router bieten dafür eine spezielle Funktion an, ansonsten erledigt dies ein Software-Client, wie Sie ihn beispielsweise von www.dyndns.org/ services/dyndns/clients.html herunterladen.

Gefährliche Administrator-Rechte

Aus Bequemlichkeit arbeiten viele User unter Windows mit einem Administrator-Account. Damit bekommen aber auch erfolgreiche Angreifer wie Trojaner die vollen Zugriffsrechte. Beispielsweise könnten diese dann durch folgende Zeile in der Eingabeaufforderung oder eine Batch-Datei die Windows-Firewall komplett abschalten:
netsh firewall set opmode mode=disable

Um dies zu verhindern, sollten Sie das Admin-Profil nur zur Installation und Konfiguration neuer Software verwenden. Für die normale Arbeit am PC richten Sie sich lieber unter Systemsteuerung/Benutzerkonten einen gewöhnlichen Be
nutzer-Account mit eingeschränkten Rechten ein.
Einige Programme laufen aber ohne Administrator-Rechte nicht fehlerfrei, weshalb dieser Tipp nur selten beherzigt wird. Mit schuld daran sind viele Software-Programmierer, die selbst ebenfalls stets mit einem Admin-Account arbeiten und diesen daher auch bei den Anwendern voraussetzen.


Trennung nur auf kurze Zeit

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Eine Zwangstrennung der DSL-Verbindung nach 24 Stunden durch Ihren Provider können Sie zwar nicht verhindern. Mit dem Tool Flatrate-Manager wählt sich Ihr DSL-Modem aber nach jeder Unterbrechung sofort wieder neu ein.

Neben der Zwangstrennung nach 24 Stunden bauen einige Provider die Internet-Verbindung auch nach einer bestimmten Zeitspanne ab, in denen der User inaktiv war. Sie verhindern dies, indem Ihr E-Mail-Programm zum Beispiel alle fünf Minuten Nachrichten abruft oder ein Messenger wie ICQ im Hintergrund ständig etwas Traffic erzeugt. Tools wie der Flatrate-Manager oder die Flatrate-Steckdose (www.iopus.com/de/free ware/flatrate) übernehmen diese Aufgabe ebenfalls: Sie erzeugen gerade einmal so viel Last, dass die Verbindung nicht wegen Inaktivität getrennt wird.

Faxen vom DSL-Anschluss

Da ein DSL-Anschluss wegen des Splitters keinerlei Verbindung zum Telefonnetz besitzt, ist ein zusätzliches Analog- oder ISDN-Modem notwendig, um Faxnachrichten zu versenden. Alternativ nutzen Sie einen Fax-Dienst im Netz: Eingehende Nachrichten werden dann als GIF-, TIF- oder PDF-Anhang an Ihre E-Mail-Adresse weitergeleitet. Ausgehende Faxe verschicken Sie ebenso per E-Mail (als Text oder Attachment) beziehungsweise über eine Web-Oberfläche.

Einige Anbieter wie Xaranet bieten für eine relativ geringe Grundgebühr 0190-Nummern, die dann der Faxversender teuer bezahlen muss. Mit einem Preis ab 69 Euro im Jahr ist Fax2Mail zwar teurer, stellt dafür aber auch eine Nummer aus einem Ortsnetzbereich zur Verfügung. Auch das Versenden ist hier mit 17 Cent pro Seite günstiger. Nur 29 Euro Jahresgebühr kostet der Service beim Abacus Faxversand, der zum komfortablen Faxversand aus Windows-Anwendungen heraus sogar einen eigenen Druckertreiber zum Download bereitstellt.

Wer im Monat nur wenige Faxe verschickt, ist mit den Free-Mail-Accounts von Arcor, Freenet und Web.de gut beraten. Dort bekommt der Kunde kostenlos eine eigene Faxnummer und die Möglichkeit zum Faxversand über ein Web-Formular Anhänge können aber leider nicht verschickt werden. Web.de bietet als einziger der drei genannten Free-Mailer auch den Versand ins Ausland für 80 Cent pro Seite, ansonsten liegt der Seitenpreis bei 30 Cent. Freenet bietet ein Freivolumen von drei Faxnachrichten monatlich. Bei Arcor sind jeden Monat fünf Faxe kostenlos, weitere können für 6 bis 10 Cent hinzugekauft werden.


Surfen ohne Spuren

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Bei jedem Aufruf einer Webseite hinterlassen Sie auf deren Server Informationen wie die eigene IP-Adresse. Dies verhindern Sie, indem Sie über einen anonymen Proxyserver wie Anonymouse surfen. Tippen Sie dort eine URL ein, fordert der Proxy diese Seite in seinem Namen an und zeigt Ihnen das Ergebnis genau so an, als hätten Sie die Web-Adresse direkt besucht.

Dies alles geschieht ohne weiteres Zutun Ihrerseits. Sogar weiterführende Links nutzen Sie wie gewohnt und übermitteln Ihre Daten dabei immer nur bis zum Proxy-Server. Die URL in der Adresszeile folgt dabei dem Schema http://anonymouse.ws/cgi-bin/anon-www_de.cgi/http://www.pc-pro.de. Dem Proxy-Server selbst müssen Sie natürlich vertrauen können, wenn Sie darüber sensible Daten abrufen möchten.

Weitere Infos

DSL Hacks & Secrets (PC-Underground-Serie), Christian Peter/Björn Ahrens, Data Becker, ISBN 3-8158-2724-8, 16 Euro

DSL-Portale mit Infos und Tarifvergleichen verschiedener Anbieter:
www.dsl-tarifvergleich.de
www.dslweb.de
www.flatrate-dsl.com
www.onlinekosten.de/breitband/dsl
www.top-dsl.com

Geschwindigkeitstest mit einem Mausklick für alle Internet-Zugänge:
www.computers4sure.com/speed.asp