Gunstige DSL-Tarife
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Mit dem 1,2-GByte-Volumentarif von NGI kann man lange surfen und auch einige MP3s downloaden, erst bei Video-Downloads benötigt man ein höheres Inklusivvolumen.

Inclusivvolumen

Gunstige DSL-Tarife

Das höchste Inklusivvolumen für einen Kostenlos-Tarif bietet mit 1,2 GByte NGI. Aber auch Tlink, GMX und Arcor haben einen DSL-Tarif mit 0,5 und 1 GByte inklusive. Die Tarife lassen sich teilweise sogar kombinieren. Ist das eine Inklusivvolumen aufgebraucht, switcht man zum nächsten Anbieter. Die Unternehmen rechnen natürlich damit, dass man sich diese Arbeit spart, und dann kostenpflichtig weitersurft.
Übersteigt man den kostenlosen Traffic, wird es allerdings ziemlich schnell teuer. Jedes weitere GByte kostet zwischen 8 und 12 Euro. Es ist also unbedingt notwendig, seinen Traffic zu kontrollieren, will man vor unangenehmen Überraschungen sicher sein. In der Tabelle rechts sind die Tarife jeweils für ein Volumen von 1, 2 und 5 GByte berechnet.
Auf der Heft-DVD (Ausgabe 4/2005) finden Sie Programme, die Ihr Datenaufkommen protokollieren. (siehe unten) Die Software gibt Alarm, wenn ein bestimmtes Volumen erreicht wurde. Das ist auch für die Flatrates mit einem bestimmten Inklusivvolumen wichtig.

Ab 50 Stunden lohnt sich DSL
Will man sich per Modem oder ISDN ins Internet einwählen, zahlt man circa 0,6 Cent/ Minute (www.internettarifrechner.de). Ab 50 Online-Stunden im Monat hat man so auch 18 Euro ausgegeben da rechnet sich schon DSL und die nervigen 20 Sekunden bis zum Seitenaufbau und die Einwahlprozedur entfallen auch.


Grundgebühr

Gunstige DSL-Tarife

So günstig der Tarif auch sein mag, es kommt immer noch eine nicht unerhebliche Grundgebühr dazu. Das sind zwischen 10 (Arcor) und 16,99 Euro (T-DSL) für das 1024-KBit-DSL. Für eine 2048er- oder 3072er-Verbindung steigt die Geschwindigkeiten dann um weitere 3 bis 5 Euro im Monat.
Die Volumentarife sind unabhängig von der Surfgeschwindigkeit, der Preis deckt das jeweils übertragene Volumen ab.
Mit Varioflatrates, einem dynamischen Kostenmodell für hohen Verbrauch, ist man auf der sicheren Seite. Man zahlt je nach Traffic einen bestimmten Betrag. Übersteigt man diesen, zahlt man den nächsthöheren Tarif. Diese Tarife bieten in jedem Fall überschaubare Kosten selbst wenn man viele Downloads macht, wird es insgesamt nicht zu teuer. So zahlt man bei Freenet bis 5 GByte 12,90 Euro, sind es 10 GByte, kommt man auf 19,90 Euro.
Die meisten DSL-Anschlüsse sind von der Telekom oder deren Resellern und kosten 16,99 Euro im Monat. Den günstigsten DSL-

Telefonflatrate ab 19,95 Euro
Tiscali bietet eine Flatrate, mit der man ohne Zeit- und Volumenberechnung surfen und auch beliebig lange ins deutsche Festnetz telefonieren kann. Der Tarif nennt sich dsl.flat surf & phone und kostet 28,80 Euro im Monat.

Tipp:
Auch bei Arcor gibt es eine Telefonflatrate. Diese kostet 19,95 Euro im Monat und ist mit Arcor-ISDN erhältlich.Grundgebühr, Telefonflat und DSL-Flat kosten zusammen nur 59,95.

Tarifinfos im Überblick


Beispielrechnung

Gunstige DSL-Tarife

Für Surfen, E-Mails und 100 MP3s reicht 1 GByte Transfervolumen.

Das Abrufen der E-Mails verbraucht bei 20 Mails à 4 KByte nur 2,4 MByte im Monat. Hat eine dieser Mails am Tag ein Attachment mit 250 KByte, sind es zusammen schon 10 MByte. Auch das Surfen ist wenig datenintensiv, es dauert ja auch ein bisschen, bis man die Infos gelesen hat. In einer Stunde kommen da ungefähr 5 MByte zusammen. Das Nutzen von Multimedia im Internet ist da schon mit wesentlich höherem Datenaufkommen verbunden. Das Herunterladen von Musik (www.musicload.de) verbraucht bei 50 MP3s im Monat noch einmal 150 MByte. Gelegentliches Ansehen von Trailern (Inter Movie Database, www.imdb.com) schlägt bei 10 Filmchen mit 100 MByte zu Buche.
Für Lowcost-Tarife ist das Herunterladen eines Videos nicht sinnvoll, da ein einziger Film schon Freivolumen auffrisst oder übertrifft.

Tarifinfos im Überblick