Doch 64-Bit-Pentiums von Intel

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Die “informierten Kreise”, die vergangene Woche Gerüchte im Markt säten, der Intel-Prozessor würde nicht mehr mit 64Bit-Erweiterung ausgeliefert werden, verbreiteten unvollständige Informationen. Intel protestiert gegen die Interpretation der Journalisten, es gäbe bald keine 64-Bitter mehr unter den Pentiums.

Intel-Pressesprecher Chistian Anderka ging Ende vergangene Woche wohl mit hochrotem Gesicht ins Wochenende: Die international verbreitete “Wahrheit”, dass Intel die 64-Bit-Erweiterung abschaffen wolle (wir berichteten), gelangte zu früh an die Medien – und war nicht so ganz richtig.

Bevor eine offizielle Intel-Ankündigung fertig war, schrieb der britische Dienst TheRegister, der fortan weltweit zitiert wurde, die 64-Bit-Versionen aller Pentiums ab. Anderka: “Natürlich wird es den Intel Pentium 4 Prozessor weiterhin mit der 64-Bit-Erweiterung EM64T geben. Die 6XX-Sequenz bietet diese Erweiterung. Generell wird die 64-Bit-Erweiterung in immer mehr Prozessoren von Intel verfügbar werden.”

Die “Product Change Notification”, die die britischen Gerüchtejäger fanden, bezog sich auf “einige wenige Exoten”, wie Anderka anmerkt: “Diese speziellen Prozessoren waren für Workstations gedacht, als es für Desktop-Prozessoren EM64T noch nicht gab. Da nun EM64T flächendeckend verfügbar ist, sind diese speziellen CPUs nicht mehr nötig und entsprechend auch nicht mehr nachgefragt. Prozessoren mit gleichem oder besserem Funktionsumfang sind unter anderem Namen erhältlich”. (mk)

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