Internet dominiert Arbeitsalltag

Netzwerke

Fast die Hälfte der in Deutschland Beschäftigten hatte Ende 2004 am Arbeitsplatz Zugang zum Internet.

Der Anteil der Unternehmen mit Internet-Anschluss liegt in Deutschland mittlerweile bei 93 Prozent; insgesamt haben 48 Prozent der Beschäftigen Zugang zum Internet. Lediglich kleine Unternehmen sind bisweilen noch zurückhaltend, während größere Firmen mit 50 und mehr Beschäftigten fast alle online sind. Das ist das Ergebnis einer Befragung des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW).

Die meisten Unternehmen (90 Prozent) erhoffen sich vom Internet eine Beschleunigung ihrer Geschäftsprozesse, speziell durch schnellere Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten. Zudem schätzt man Einsparungen bei den Sachkosten, sei es durch Preisvergleiche und günstigere Internet-Bestellungen.

Darüber hinaus gewinnt das Internet als Vertriebskanal an Bedeutung, 48 Prozent der Unternehmen nutzen es dafür zumindest vereinzelt. Der Vertrieb von Produkten und Dienstleistungen an andere Unternehmen (B2B: 38 Prozent der Unternehmen) ist dabei weiter verbreitet als der Verkauf an Endkunden (B2C: 26 Prozent). Zugleich ersetzt das Internet zunehmend ältere Systeme des elektronischen Warenhandels, wie beispielsweise den Electronic Data Interchange (EDI), den nur noch 24 Prozent der Unternehmen nutzen. (dd)

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen