Britische Phonoindustrie empfiehlt Kazaa

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Für Musiker sind Tauschbörsen weniger schlimm als eine Creative Commons Lizenz, behauptet die Musikindustrie.

Rückzugsgefechte der Contentindustrie: auf einem Panel zur Vorstellung der Creative Commons Lizenz in London stellten sich Vertreter der britischen Phonoindustrie vehement gegen die Verwendung dieses neuen Rechtesystems.

Durch dieses können Musiker bzw. Komponisten genau definieren, welche Rechte sie den Hörern und Verwertern einräumen – statt sie wie bisher pauschal an eine Firma zur Wahrnehmung abzutreten. Kein Wunder, dass die etablierten Unternehmen in Panik geraten: so empfahl die Generaldirektorin der British Music Rights, Frau Emma Pike, dass Musiker ihre Songs über Tauschbörsen wie Kazaa verbreiten sollen, statt der CC-Lizenz zu vertrauen.

Aus der Sicht der Industrie wäre das eine Austreibung des Teufels mit Hilfe des Beelzebub. (fe)

Autor: fritz
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