US-Studie: Hacker sind Schuljungen

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Glauben Sie immer noch, fiese Hacker sitzen in Russland, sind um die 35 und sehen nie die Sonne? Weit gefehlt, eine Studie des Internet-Überwachers Zone-H kommt zu dem Ergebnis, dass vor allem amerikanische Schuljungen für Hacking-Attacken verantwortlich sind.

Nach Informationen der Internet-Überwachungs-Agentur Zone-H haben die Hacker-Angriffe auf Websites von 2003 auf 2004 um 36 Prozent auf mittlerweile knapp 400.000 zugenommen. Weit interessanter ist jedoch die zeitliche Verteilung der Attacken im Jahresverlauf. Zone-H geht nämlich davon aus, dass vor allem Schuljungen für Angriffe auf Web-Sites verantwortlich sind.

So gestaltet sich die Bedrohung, so lange amerikanische ?Schoolboys? im Klassenzimmer schwitzen, relativ human. Doch wehe, wenn sie losgelassen: In den US-Schulferien schnellen die Attacken nach oben. Vor allem Internet-Einrichtungen des US-Militärs seien dann ein beliebtes Ziel. Roberto Preatoni, der Gründer von Zone-H, sieht darin einen weiteren Beweis für seine Theorie.

So seien 15- bis 16-Jährige hochpolitisch eingestellt und zeigen über die Angriffe auf politische Ziele im Netz ihren Protest z.B. gegen die Irak-Krieg oder die Globalisierung. Zudem stellt Preatoni klar, dass durch die Verwendung einiger einfacher Tools eigentlich jeder in der Lage ist, eine Web-Site zu hacken. (ah)

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