RFID-Integration
Systeme für die Integration der RFID Daten

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Maßnahmen für eine bessere Nutzung der Daten, die von dem drahtlosen Etikettierungssystem RFID erzeugt werden, sind in Vorbereitung, wobei die Softwareanbieter daran arbeiten, die Verknüpfung zwischen den von den Etiketten gescannten Daten und den Anwendungen in den Firmen, die dann in der Lage sind, die Nutzer mit wichtigen Informationen zu versehen, zu verbessern.

RFID-Integration

Der Riese SAP für Unternehmensanwendungen hat kürzlich zugestimmt, Midlleware und Unternehmensanwendungen enger mit RFID Hardware auf Intel-Basis zu integrieren. Laut Roland Edwards von SAP gelingt es den Firmen, die RFID Netzwerke installieren häufig nicht, wirklich den vollen Nutzen aus den Informationen, die sie erzeugen, zu ziehen.
Edwards sagte, dass viele Unternehmen einfach nach dem Motto “slap and ship” vorgehen, das heißt sie hauen auf die Etiketten drauf, um den Anforderungen – wie bei TESCO – gerecht zu werden, dann geht es zum Versand. Dabei werden die wesentlich größeren Vorteile für das Unternehmen, die von RFID geboten werden, überhaupt nicht berücksichtigt.

RFID-Partnerschaften

“Unsere Partnerschaft mit Intel zielt auf eine volle Integration zwischen den RFID-Daten und der Back-End Ressourcenplanung des Unternehmens (ERP-Systeme) ab”, sagte Edwards.

Zwischenzeitlich hat der RFID Software Spezialist Mantic Point mit Sitz in Großbritannien diesen Monat eine Echtzeit Business Intelligence (BI) Anwendung eingeführt, die ganz speziell für RFID Daten konzipiert ist.

Mantic’s Chaperone Gerät, das für das Gesundheitswesen und das Umfeld von Lieferketten erhältlich ist, integriert Echtzeitdaten, die aus den RFID Netzwerken gewonnen werden mit statischen Daten von Quellen wie Bestandsverzeichnissen. Das System meldet dann die Ergebnisse mittels einer BI-Anwendung, die die Bewegung der etikettierten Produkte durch ein Gebäude oder einen Prozess rückverfolgt, aufspürt oder vorhersagt.

“Die RFID Industrie hat sich ein bisschen zu sehr auf den Aspekt der Hardware konzentriert “, argumentierte Mike Atherton, Geschäftsführer bei Mantic Point”. Firmen, die in RFID investieren, müssen Informationen aus der Fülle von Daten gewinnen können, die RFID bietet und das Potential von BI macht das möglich. Wir verwandeln die von RFID erzeugten Daten in etwas, wo für die Menschen wirklich etwas anders wird”, fügte er hinzu.

Und was macht Microsoft?

Davon losgelöst hat Microsoft bestätigt, dass sie ein Middleware Paket schnüren werden, um RFID Scanner und Management Software für Lieferketten miteinander zu verbinden. Dies wird in ihrem Axapta 4.0 ERP Produkt enthalten sein, was in der ersten Hälfte nächsten Jahres auf den Markt kommen soll.

Navision 5.0 und Great Plains 9.0, die zu einem späteren Zeitpunkt in 2006 fällig sind, werden laut Microsoft ebenfalls das RFID-Modul enthalten.