Hush E3 MCE Media-PC
Nur 17,2 dB(A) laut

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Beim Hush E3 MCE ersetzen Heatpipes und markant große Kühlrippen jegliche Lüfter. Damit schafft er bei 3D Mark trotzdem 10 250 Punkte, ohne zu überhitzen oder laut zu werden.

Ansprechende Optik

Hush E3 MCE Media-PC

Wer einen PC ins Wohnzimmer stellen möchte, stört sich häufig am Lärm und an der wenig ansprechenden Optik der angebotenen Geräte. Diese beiden Hindernisse will der Hush E3 MCE elegant umgehen. Damit trifft dieses System genau den Nerv der Zeit.
Das Gehäuse erinnert eher an eine hochklassige Hifi-Anlage, da es in Form und Front mehr einem DVD-Player ähnelt als einem voll ausgestatten PC. Es ist schön zu sehen, dass es Hersteller gibt, die aus dem Design-Allerlei ausbrechen und sich mit einem eigenen Entwurf auf den Markt wagen.
Bei dem flach silbergrauen Gehäuse fallen die alulegierten Kühlkörper an den Seiten besonders auf. Sie sind der Grund dafür, dass der E3 mit 29,6 dB(A) selbst unter Volllast fast nicht zu hören ist und daher ideal für Wohnräume. Denn dank dieser Technik kann das System komplett auf Lüfter verzichten: Die Kühlkörper geben die Wärme ab, welche von Prozessor, Northbridge und Grafikkarte lautlos über Heatpipes abgeleitet wird.

Bild: Die Form und die schlicht gehaltene Front erinnert eher an einen DVD-Player als an einen PC. Auffällig sind die Aluminiumrippen der passiven Kühlung.


Geringer Stromverbrauch

Hush E3 MCE Media-PC

Ein weiterer Vorteil des Hush E3 MCE ist der mit 105,2 Watt geringe Stromverbrauch bei voller Leistung. Vergleichbare Systeme verbrauchen meist das Doppelte an Energie.
An handfester Ausstattung steckt im Hush MCE die neueste Hardware, beispielsweise eine ATI Radeon X800 Pro, die auch für anspruchsvolle Spiele mehr als ausreicht, oder ein aktuelles 802.11g-WLAN-Modul, das bis zu 54 MBit/s unterstützt. Wer auf schnelle Datenübertragung Wert legt, kann auch den GBit-Port nutzen. Außer auf den DVD-Brenner kann der Nutzer auf über 400 GByte Speicherplatz zurückgreifen, was für fast 7000 Stunden Musik im MP3-Format respektive 85 DVDs reicht.

Windows Mediacenter Edition

Um die Multimedia-Combo abzurunden, läuft auf dem Hush-System Windows XP Media Center Edition 2005. Fernsehsignale erhält es von der integrierten analogen TV-Karte Hauppauge Win TV PVR 150 MCE. Diese Kombination macht aus dem PC einen Fernsehempfänger und Videorekorder mit Timeshifting-Funktion. Sie macht es möglich, mit einer Fernbedienung während der Sendung auf Pause zu drücken, sich etwas zu Trinken zu holen und danach an derselben Stelle weiterzugucken. Darüber hinaus spielt XP auch DVDs oder Musikfiles ab. Die Steuerung erfolgt per Infrarotfernbedienung.

Info: Auf der Rückseite befinden sich alle gängigen Anschlüsse, außerdem die Ausgänge der TV-Karte sowie eine WLAN-Antenne, über die der PC ins drahtlose Netzwerk gelangt.


Fazit

Hush E3 MCE Media-PC

Hochwertige Verarbeitung, satte Ausstattung und das besagt gute Design haben allerdings auch ihren Preis und der wird für viele potenzielle Interessenten einfach zu hoch sein. Damit gehört der E3 MCE eher zu den Luxusgeräten, die einer schmaleren Käuferschicht vorbehalten sind.

Fazit

Der Hush E3 MCE ist wohl eines der leisesten Systeme, die es momentan auf dem Markt gibt. Und das bei satter Leistung in modernem Design. Allerdings macht sich die Kleinserie beim Preis bemerkbar. Wer aber gewillt ist, rund 3500 Euro auszugeben, der wird begeistert sein.

Bild: Heatpipes, die von CPU, Northbridge und Grafikkarte sauber ins Gehäuse übergehen, sorgen für optimale Betriebstemperaturen.


Produktinfo

Hush E3 MCE Media-PC

Hersteller: Hush Technologies
Produkt: Hush E3 MCE

Benchmarks
Content Creation Winstone 2004: 31,1 Punkte
Futuremark 3D Mark 2003: 10 250 Punkte
MPEG-Decoder XMPEG 5.03, DivX 5.11: 25,0 fps
Mainconcept Encoder: 59,76 fps
Cinebench CPU: 361 Punkte
Quake 3 Demo 1024 x 786/32 Bit: 343,7 fps
Quake 3 Quaver 1280 x 1024/32 Bit: 328,7 fps

Lautstärke
Grundlautstärke: 17,2 dB(A)
Lautstärke im Büroeinsatz: 26,9 dB(A)
Lautstärke unter Volllast: 29,6 dB(A)

Technische Daten
Chipsatz: VIA K8HTB
Prozessor: AMD Athlon 64 XP3500+
Cache: 512 KByte L2
Frontsidebus: 400
CPU-Sockel: 939
RAM: 2 x 512 MByte
RAM-Typ: Take MS DDR-400
RAM-Steckplätze: 2
Festplatte/Schnittstelle: 400 MByte
S-ATA-Raid: ja
S-ATA-Raid-Chip: VT8237 + Promise PDC 20378
Netzwerk: Morrell 88E 8001
LAN-Geschwindigkeit: 10/100/1000 MBit/s
Grafikkarte: ATI Radeon X800 Pro
Anschlüsse: DVI/VGA/S-Video
Optisches Laufwerk 1: Teac DV W28EW
Optisches Laufwerk 2: nein
Soundkarte: Realtek ALL C850
TV-Karte: Hauppauge Win TV PVR PCI II
Modem/Geschwindigkeit: nein

Schnittstellen
Seriell/parallel: ja/ja
USB/Anzahl: ja/8
Line-in hinten/vorne: ja/ja
Line-out hinten/vorne: ja/ja
Besonderheit: 802.11g WLAN
Netzteil: 240 Watt
Betriebssystem: Win XP Pro mit Media Edition 2002

Preis: 3445 Euro

Leistung: 97%
Ausstattung: 95%
Lautstärke: 100%
PC Direkt Wertung: sehr gut

Aktuelle Preise: Preisvergleich

Autor: swasi
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