US-Gesetzesvorlage: Wettervorhersage nur noch gegen Bargeld

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Die Umwandlung öffentlicher Information in kommerzielle Geschäftsmodelle soll weitergehen. Katastrophenmeldungen ebenfalls betroffen.

Der republikanische Senator Rick Santorum aus dem Bundesstaat Pennsylvania brachte eine Gesetzesvorlage ein, derzufolge es dem staatlichen “National Weather Service” nicht mehr erlaubt sein soll, gratis Wettervorhersagen zu verbreiten.

Das berichtet unter anderen die Online-Ausgabe der US-Tageszeitung Palm Beach Post. Statt dessen soll das kommerziellen Wetterdiensten vorbehalten bleiben, die bisher mit dem National Weather Service konkurrieren mussten.

Aufregung herrscht nun darüber, ob dann auch Warnungen vor Hurricans bezahlt werden müssten, die Aushöhlung von Konsumentenrechten scheint derzeit wenig Aufmerksamkeit zu finden. (fe)

Autor: fritz
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