Mail-Clients im Vergleich
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Was taugen die Konkurrenten des auf jedem Windows-Rechner vorhandenen Outlook Express? Und lohnt es sich, Geld für einen Mail-Client auszugeben? Internet Professionell testet neun Programme.

Firefox und Thunderbird

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Firefox 1.0 war für viele Anwender der Anlass, den Internet Explorer in den Ruhestand zu befördern. Sie stiegen auf den schlanken Browser um, der komfortabel zu bedienen ist und weniger anfällig für Sicherheitslücken. Gleiches soll Thunderbird 1.0 für den E-Mail-Verkehr leisten: unkompliziertes und sicheres Mailen. Doch anders als bei den Browsern tummeln sich auf dem Markt für Mail-Clients weit mehr Programme. Internet Professionell hat neun der am weitesten verbreiteten getestet, darunter auch das auf jedem Windows-System vorhandene Outlook Express.


Umstieg leicht gemacht

Mail-Clients im Vergleich

Vor allem für Umsteiger sind die Import-Funktionen des neuen Mail-Clients von entscheidender Bedeutung. Das Zurücklassen von Mails und Kontakten im alten System dürfte für die wenigsten akzeptabel sein.

Schlecht sieht es im Hinblick auf dieses Feature vor allem bei Pegasus und Mulberry aus, die lediglich Adressen übernehmen ? Pegasus selbst das nur aus Textdateien (komma- oder tabulatorgetrennt). Bei Mulberry liegt dies an der Philosophie des Programms, das in erster Linie Imap-Postfächer verwalten soll.


Mehr oder weniger Imap

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Alle getesteten Mail-Clients beherrschen das Protokoll Imap, mit dem sich Postfächer komfortabler verwalten lassen als mit POP3. Allerdings ist die Umsetzung von Programm zu Programm unterschiedlich. Outlook Express und Opera verweigern beispielsweise schon das Verschieben von Ordnern.

Sauber ist die Imap-Implementierung von Mulberry, der die ganze Feature-Bandbreite des Protokolls unterstützt. Um diese jedoch wirklich zu nutzen, muss auch der Imap-Server mitspielen. Die teilweise rudimentären Umsetzungen einiger Mail-Anbieter genügen da nicht.

Gut gefällt aus Anwendersicht, dass Opera, Outlook Express, The Bat, Mozilla und Thunderbird die gesendeten Mails automatisch auch im Postausgang des Imap-Postfachs ablegen. Welches Verzeichnis das ist, kann bequem ausgewählt werden. Bei den anderen Programmen ist es jeweils notwendig, erst eine entsprechende Regel zu erstellen, die eine Mail aus dem lokalen Gesendet-Ordner auf den Server verschiebt.


Sicherheit

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Das risikoträchtige Ausführen von Skriptcode in HTML-Mails erlaubt sich mittlerweile keiner der Testkandidaten mehr, und abgesehen von Eudora lädt auch keiner der Mail-Clients Bilder aus dem Internet nach. Letzteres ist insofern grob fahrlässig, da Spammer über solche nachzuladene Ein-Pixel-Grafiken die Gültigkeit von E-Mail-Adressen verifizieren.

Handarbeit ist bei fast allen Programmen angesagt, wenn es um das Verschlüsseln und Signieren von Mails geht. Während das Zertifikat-basierte S/Mime zumindest bei einigen Programmen in der Standardinstallation zu nutzen ist, muss für PGP fast immer ein Plug-in installiert werden. Einzige Ausnahme ist The Bat, das beide Techniken vorbildlich integriert.


Thunderbird 1.0

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Wer mit Outlook Express zurechtkam, dürfte auch mit Thunderbird keine Probleme haben. Das Programm ist denkbar einfach zu bedienen, bringt aber mehr Funktionen mit, etwa Spamfilter und einen Reader für RSS-Feeds. Zudem klappt die Arbeit mit Imap-Accounts besser, und auch die Nachrichten mehrerer POP3-Accounts werden nicht komplett in einen einzigen Posteingang gekippt (und die gesendeten Mails in einen einzigen Postausgang), sondern jeder Account erhält eine eigene Ordnerstruktur. Darüber hinaus lassen sich virtuelle Ordner anlegen, etwa für alle Mails mit Dateianhang oder eines Absenders. Schade ist allenfalls, dass sich das Kriterium Dateianhang nicht auch in den ansonsten guten Filtern findet.

In puncto Sicherheit gibt sich Thunderbird keine Blöße; es werden in den Standardeinstellungen keine Skripts ausgeführt oder Daten nachgeladen. Lediglich das Prozedere für SMTP after POP ist nicht implementiert.

Mit zahlreichen Extensions (extensionroom.mozdev.org) lassen sich weitere Funktionen zum Programm hinzufügen, etwa zum kurzzeitigen Ändern von Name und Mail-Adresse (Virtual Identity) oder um das Adressbuch ins Hauptfenster zu integrieren.

Fazit. Der Mozilla-Ableger macht sich sehr gut und ist für Umsteigewillige von Outlook Express die erste Wahl. Bei einigen anderen Programmen mögen zwar ein paar mehr professionelle Features zu finden sein, doch Thunderbird ist unschlagbar leicht zu bedienen.

Ranking: 90%
Hersteller: Mozilla
Internet: www.mozilla.org
Preis: kostenlos


The Bat 3.1

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Obwohl The Bat kostenpflichtig ist, erfreut sich das Programm bei vielen Nutzern großer Beliebtheit. Völlig zu Recht, denn neben einer gefälligen Bedienung gibt es zahlreiche Funktionen, um die Mail-Bearbeitung zu vereinfachen und zu automatisieren. The Bat hat mit die umfangreichsten Nachrichtenfilter im Test und erlaubt es, Vorlagen unter anderem für bestimmte Anwendungsfälle zu gestalten (Antwort, Weiterleiten?) sowie für jeden Eintrag im Adressbuch. Mit Hilfe von Makros können ? noch umfangreicher als in Pegasus ? Elemente wie der Name des Empfängers dynamisch eingebunden werden. Eine nette Idee ist der Mail-Ticker, in dem alle neuen Mails oder die neuen Mails eines bestimmten Ordners anzeigt werden. Er befindet sich immer im Vordergrund, auch über anderen Anwendungen ? kann aber auch deaktiviert werden.

Über zahlreiche Plug-ins lässt sich das Programm erweitern. Vor allem für die angesprochenen Makros gibt es eine Fülle von Vorlagen. Einen Spamfilter bringt The Bat von Haus aus nicht mit, er erlaubt jedoch das Nachrüsten per Plug-in. Gleiches gilt für Virenscanner und RSS-Reader.

Da das Programm keine Bilder aus dem Internet nachlädt oder Skripts in Mails ausführt, ist der Anwender recht sicher. Allerdings verschickt The Bat in der Standardeinstellung automatisch eine Lesebestätigung, falls diese angefordert wird.

Fazit. The Bat ist ein rundum gelungenes Programm mit durchdachten und komfortablen Funktionen.

Ranking: 89%
Hersteller: Ritlabs
Internet: www.ritlabs.com
Preis: 35 Euro (Home Edition), 45 Euro (Professionell Edition)


Mozilla Suite 1.7.5

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Da die Mozilla Websuite und Thunderbird parallel weiterentwickelt werden, gibt es zwischen den Programmen kleinere Unterschiede. Deshalb finden sich beide getrennt im Test wieder.

Im Aussehen und in den meisten Funktionen gleicht der Mail-Client der Mozilla Websuite Thunderbird. Wie dieser besitzt er einen Newsreader, verzichtet jedoch auf den Reader für RSS-Feeds. Allerdings dürfte dieser in einer der nächsten Versionen folgen. Dafür ist die Hilfe weit besser ins Programm integriert. Während Thunderbird lediglich auf die englischsprachigen Support-Seiten im Web verlinkt, bringt Mozilla eine ausführliche und zudem kontextbezogene Hilfe in deutscher Sprache mit.

Wie in Thunderbird werden Mails nach einem Klick auf den Senden-Button sofort verschickt. Wer mehrere Nachrichten in einem Rutsch auf den Weg schicken will, muss im Dateimenü den Punkt Später senden oder das Tastenkürzel [Strg Umschalt Eingabe] bemühen. Eine Extension, die diese Funktion ? wie in Thunderbird ? auf einen Button legt, gibt es nicht.

Im Test schafft es zudem eine Mail mittels eines manipulierten Iframes, den Download einer Datei aus dem Internet zu starten, dem der Benutzer jedoch noch zustimmen muss. Thunderbird unterbindet derlei Versuche komplett und gibt eine Warnung aus.

Fazit. Wer HTML-Editor und IRC-Client nicht braucht, sollte überlegen, ob er nicht auf die schlanken Ableger Firefox und Thunderbird umsteigt.

Ranking: 86%
Hersteller: Mozilla
Internet: www.mozilla.org
Preis: kostenlos


Outlook 2003

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Microsoft Outlook 2003 muss zunächst online oder telefonisch aktiviert werden, dann braucht das Programm einige Updates. Ist das erledigt, steht ein Mail-Client zur Verfügung, der weit mehr kann als Outlook Express und auch bessere Sicherheitsfunktionen besitzt. Allerdings fehlt der in Express vorhandene Newsreader, und auch die Bedienung ist nicht mehr ganz so trivial.
Der Spamfilter von Outlook basiert auf Filterlisten und Regeln von Microsoft. Dazu kann der Anwender eigene Black- und Whitelists führen. Obwohl der Filter nicht mitlernt, ist das Ergebnis ordentlich: Auch mit auf Hoch gesetztem Schutzgrad gibt es im Test keine False Positives, und fast alle Spams landen im Junk-Mail-Verzeichnis.

Auf einem vollständig gepatchten System bietet Outook 2003 keine Angriffspunkte; es werden keine Skripts ausgeführt oder Bilder nachgeladen. Zudem blockiert das Programm unübliche Dateianhänge, die potenziell gefährlich sein könnten. Dazu gehören beispielsweise VB-Skripts (VBS) und HTML-Applikationen (HTA).

Outlook besitzt auch Funktionen für die Aufgaben- und Terminverwaltung. Seine Groupware-Fähigkeiten kann das Programm jedoch erst im Zusammenspiel mit einem Exchange-Server voll ausspielen.

Fazit. Der Preis von 129 Euro dürfte gegen Outlook 2003 sprechen. Wer das Programm jedoch als Bestandteil des Office-Pakets ohnehin erworben hat, kann es als leistungsfähigeren Ersatz für Outlook Express einsetzen.

Ranking: 86%
Hersteller: Microsoft
Internet: www.microsoft.de
Preis: 129 Euro (einzeln), Bestandteil von Office 2003


Pegasus 4.21c

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Pegasus kann zwar mit mehreren Nutzern auf einem Einzelplatzrechner eingesetzt werden, jedoch gibt es keinen Passwortschutz für deren Pegasus-Accounts.

Die reinen Mail-Funktionen erweitert Pegasus um praktische Features. So lassen sich beispielsweise Vorlagen nicht nur einfach als vorgefertigter und vorformatierter Standardtext anlegen, sondern der Nutzer kann über Skript-Befehle Platzhalter und Variablen einbauen. Auch Serienbriefe können verschickt werden.

Die Filterregeln sind sehr ausgefeilt; neben den üblichen Header-Daten lassen sich auch Details abfragen: Enthält die Mail HTML-Formatierungen? Ist der Anhang eine PDF-Datei? Als Aktionen stehen neben Mail- und Adressbuchoperationen auch der Start von Programmen und Skripts zur Verfügung. Innerhalb eines Regelsatzes kann die Reihenfolge der Regelabarbeitung mit Befehlen wie Gehe zu, Überspringen oder Regelsatz verlassen bestimmt werden.

Leider basiert auch der Spamfilter auf Regeln und lernt nicht mit. So fallen ihm bei einem kurzen Test zahlreiche erwünschte Mails zum Opfer. Arbeitet der Filter toleranter, übersieht er eine Menge Werbemails. Dem Anwender bleibt damit die Wahl, den Spamfilter zu deaktivieren oder in mühsamer Kleinarbeit die Regeln anzupassen.

Fazit. Für Umsteiger dürften die fehlenden Import-Möglichkeiten für existierende Postfächer anderer Programme hinderlich sein. Der Profi findet aber eine Reihe nützlicher Funktionen, die ihn das verschmerzen lassen.

Ranking: 81%
Hersteller: David Harris
Internet: www.pmail.com
Preis: kostenlos


Eudora 6.2

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Trotz unspektakulärer Oberfläche kann Eudora alles, was ein moderner Mail-Client können muss. Besonders gut gefallen die ausgefeilten Filter (wahlweise anzulegen für eingehende und ausgehende Mails oder nur für den manuellen Start), mit denen die Post nicht nur sortiert, beantwortet oder weitergeleitet werden kann, sondern über die sich auch Programm und Skripts für weitere Aktionen aufrufen lassen. Sehr komfortabel ist auch die Suchfunktion gestaltet, die auf Wunsch den gesamten Mail-Bestand, einzelne Ordner, Postfächer oder das Web ? via Browser ? durchforstet und in den Trefferlisten weitere Einschränkungen erlaubt, etwa nach Datum, Dateianhängen, Absendern oder Flags.

Im Unterschied zu anderen Mail-Clients arbeitet Eudora mit einem einzigen Programmfenster, in dem Ansichten, empfangene und geschriebene Mails in neuen Tabs geöffnet werden. Das wird mitunter unübersichtlich, wenn man nicht regelmäßig ein paar Fenster schließt.

Skripts in Mails blockiert Eudora vorbildlich, allerdings werden in den Standardeinstellungen Bilder aus dem Internet ungefragt nachgeladen. Zudem wird zum Betrachten von HTML-Mails per Default auf den Internet Explorer zugegriffen, was man aus Sicherheitsgründen deaktivieren sollte. Schließlich besitzt Eudora auch einen eigenen Viewer.

Fazit. Eudora ist ein Mail-Client mit vielen Funktionen, bei dem sich kleinere Sicherheitsmängel in den Default-Einstellungen mit ein wenig Handarbeit abstellen lassen.

Ranking: 80%
Hersteller: Qualcomm
Internet: www.eudora.com
Preis: kostenlos (werbefinanziert), 49,95 Dollar (werbefrei)


Mulberry 3.1.6

Mail-Clients im Vergleich

Die Handhabung von Mulberry bedarf einiger Eingewöhnungszeit zu umfangreich sind die Optionen und zu verschachtelt an einigen Stellen die Menüs. Wer mit seinem POP3-Postfach auf Mulberry umsteigen will, dürfte zudem wenig Freude haben. Der Import vorhandener Mails ist nicht möglich wenn man vom Umweg über ein Imap-Postfach absieht.

Imap ist denn auch die große Stärke des Programms. Dank der Unterstützung von Benutzerrechten für Imap-Ordner lassen sich etwa freigegebene Ordner anderer User lesen und eigene Ordner mit unterschiedlichen Rechten etwa Lesen, Schreiben, Löschen oder Admin für andere zugänglich machen.

Dazu kommt eine Fülle von Filtermöglichkeiten, wobei sich über Sieve, eine Art Skriptsprache zum Filtern von Mails, Regeln auch direkt auf dem Server ausführen lassen:

require “fileinto”;
if size :over 1M {
discard; }
else { fileinto “INBOX”;}

Auf einen Spamfilter muss man bei Mulberry verzichten. Obwohl das Programm selbst nur in englischer Sprache vorliegt, gibt es eine deutsche Rechtschreibkorrektur.

Fazit. Imap-Verfechter sollten das Programm mehr als eines Blickes würdigen. Wer jedoch auf POP3 setzt oder nicht alle Imap-Features benötigt, findet komfortablere Programme als Mulberry.

Ranking: 78%
Hersteller: Cyrusoft
Internet: www.cyrusoft.com
Preis: 39,95 Dollar


Opera 7.54

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Wie beim Browsen kommen auch im Mail-Client von Opera Tabs zum Einsatz. Am besten ist es, für die Mail-Bearbeitung ein neues Fenster zu öffnen, sonst verliert man zwischen all den Tabs aus Webseiten und Mails den Überblick. Geöffnete Mails werden im Tab nicht mit ihrem Betreff oder Absender angezeigt, sondern wenig benutzerfreundlich mit dem Namen des Ordners, in dem sie liegen: Wer im Posteingang drei Nachrichten öffnet, hat danach vier Posteingang-Tabs.

Die Bedienung des Programms ist einfach. Nett ist die Idee, unter jeder geöffneten Mail ein Schnellantwort-Feld zu platzieren, in das man flink ein paar Zeilen tippen und diese mit einem Klick absenden kann.

Opera unterstützt keine HTML-Formatierungen beim Schreiben von Mails. Ob dies ein Mangel ist, sei dahingestellt. Allerdings setzt das Programm
einen fragmentierten Virus aus mehreren Mails zusammen ausführen muss ihn der Anwender aber noch selbst.

Der Spamfilter nutzt für die Klassifizierung ein mitlernendes Modul sowie diverse Kriterien. Leider wird der Werbemüll nicht physikalisch in den Spam-Ordner verschoben, denn dieser ist wie alle Ordner in Opera nur virtuell.

Fazit. Wer Opera ohnehin als Browser einsetzt, kann auch den zugehörigen Mail-Client verwenden. Speziell das Konzept, komplett auf virtuelle Ordner zu setzen, ist aber Geschmackssache.

Ranking: 75%
Hersteller: Opera
Internet: www.opera.com
Preis: kostenlos (webfinanziert), 34 Euro (werbefrei)


Outlook Express 6

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Gleich bei der Einrichtung von POP3-Accounts lauert in Outlook Express die erste Falle. Ist das Konto angelegt, muss der Anwender erneut die Eigenschaften aufrufen, um die Authentifizierung für den SMTP-Server zu aktivieren. Ohne lässt heutzutage kein seriöser Mail-Anbieter den Versand zu, so dass es Zeit wird, dass Microsoft diese Option in den Einrichtungsdialog übernimmt.

Zudem landen alle Nachrichten von POP3-Accounts wenig benutzerfreundlich in einem Posteingang, alle geschriebenen Nachrichten in einem Postausgang.

Ansonsten ist die Handhabung des Programms sehr einfach und es stehen alle wichtigen Funktionen zur Verfügung. Ein paar Probleme hat Outlook Express aber bei Imap-Postfächern. Hin und wieder weigert es sich schlicht, einzelne Ordner auszublenden; verschieben lassen sich Ordner ebenfalls nicht.

In Sachen Sicherheit macht sich Outlook Express weit besser als sein Ruf, was auch daran liegt, dass seit kurzem Bilder und andere externe Inhalte in HTML-Mails standardmäßig blockiert werden. Ein potenzielles Risiko bleibt lediglich der Internet Explorer, der für HTML-Mails als Betrachter herangezogen wird.

Fazit. Wer mit Outlook Express bisher zufrieden war, braucht nicht unbedingt umsteigen. Das Programm ist entgegen vieler Vorurteile mittlerweile recht sicher. Ein Spamfilter stünde ihm aber gut zu Gesicht.

Ranking: 72%
Hersteller: Microsoft
Internet: www.microsoft.de
Preis: kostenlos


Empfehlung der Redaktion

Mail-Clients im Vergleich

Thunderbird ist einfach, aber funktional. Das Programm beherrscht alle wichtigen Aufgaben eines Mail-Clients und kann mit Plug-ins erweitert werden. Die Bedienung ist nicht weiter schwierig und überfordert auch Gelegenheits-Mailer nicht.