Mac mini von Apple
Klein und leise

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Dieser Computer hat das Zeug zum Kultobjekt: Schick, klein, leise und bezahlbar. Im Wohnzimmer ist der Mac mini kaum zu hören.

Edeles Design

Mac mini von Apple

Eines vorweg: Mit Benchmarkergebnissen und Gigahertz-Vergleichen wird man dem Mac mini nicht gerecht. Apples Einsteiger-Rechner fasziniert vielmehr durch das edle Äußere und die hochwertige Verarbeitung. Der Minirechner hat eine Stellfläche kaum größer als eine DVD, ist nur fünf Zentimeter hoch und kommt in einem edlen weißen Gehäuse mit Alu-Rahmen. Die getestete Spitzenvariante verfügt über 1,42 GHz-CPU, 512 MByte RAM, 80 GByte Festplatte, DVD-Brenner und kombiniertes Bluetooth-/WLAN-Modul. Mit 870 Euro ist es zwar nicht mehr ganz so günstig wie das Einsteigermodell (480 Euro für 1,25 GHz-CPU, 256 MByte RAM, 40 GByte Festplatte, DVD/CD-RW Combolaufwerk) sehr viel günstiger geht es bei einem vergleichbaren Windows-Mini-PC auch nicht.

Info:
Das Einbau-WLAN- und Bluetoothmodul kostet gegenüber dem Einsteigermodell 100 Euro extra.


Nur 26 dB(A)

Mac mini von Apple

Dafür steckt die Windows-Maschine dann in einem Barebone-Gehäuse, das mindestens doppelt so hoch und tief ist und selten so gut aussieht. Zudem haben wir und unsere Kollegen von PC-Professionell nie einen derart leisen Mini-PC gehört (22 dB(A)). Selbst unter Volllast bei gleichzeitigem Aufnehmen einer TV-Sendung in MPEG-2-Qualität via Firewire und Umwandeln eines Quicktimefilmes ins MPEG-2-Format stört der Lüfter des kleinen Apple-Rechners kaum (32 dB(A)).

Speicher selbst upgraden spart

Wer ein wenig handwerkliches Geschick hat, kann bei der Anschaffung sparen. Die Version mit 1 GByte Speicher kostet 330 Euro Aufpreis. Im Laden kostet der Speicher die Hälfte. Da das Gehäuse ohne Schrauben auskommt, gestaltet sich das Öffnen etwas knifflig. Mit einer flachen Spachtel ist es aber ohne Schaden am Edel-Gehäuse zu bewerkstelligen, wie ein Video auf www.smashsworld .com/2005/01/taking-apart-mac-mini-how-to.php beweist.
Stecken erst einmal 512 MByte oder mehr im Mac mini, ist der Kleine ein vollwertiges Arbeitstier. Gängige Office- und Internet-Anwendungen sind ebenso wenig ein Problem wie das Arbeiten mit Photoshop, obwohl letzterer natürlich nie genug Speicher haben kann. Das System ist ausreichend schnell, um auch anspruchsvolle Aufgaben wie etwa Videobearbeitung zu bewerkstelligen. Nur für 3D-Spiele ist die integrierte ATI Radeon 9200 Grafikkarte mit nur 32 MByte RAM zu schwach.

Info:
Das Mainboard des Mac mini bietet nur einen DDR-RAM Steckplatz. 1 GByte ist daher momentan das Maximum.

Info: Das externe Netzteil hat keinen Lüfter und erwärmt sich auch unter Volllast kaum.


Kompakte Bauweise

Mac mini von Apple

Kompakter und schicker als beim Mac mini geht es kaum. Das müssen auch PC-Fans neidisch anerkennen. Umsteiger können Maus, Tastatur und Monitor ihres PCs weiterverwenden. Selbst ein DVD-Brenner ließe sich in ein externes USB- oder Firewire-Gehäuse packen und am Mac mini weiterverwenden. Dank der beiden schnellen Schnittstellenvarianten ist auch die Erweiterung mit Festplatten trotz der geringen Größe kein Problem. Einfach die zusätzliche Platte(n) in ein USB-Gehäuse gibt es je nach Ausführung schon ab 30 Euro einbauen und an den Minirechner anschließen.

Bild:
Im Inneren des schicken Design-PCs geht es eng zu.


Produktinfo

Mac mini von Apple

Hersteller: Apple

Technische Daten
Prozessor: Motorola Power PC 1,42 GHz
Speicher: 512 MByte DDR333
Festplatte/Laufwerk: 80 GByte/Toshiba
Schnittstellen: Bluetooth, Fast-Ethernet, Firewire, Modem, 2 x USB 2.0, 802.11g-WLAN
Maße/Gewicht: 165 x 51 x 165 mm/1,3 kg

Messwerte
Leistungsaufnahme: (Normal/Volllast) 20/28 Watt
Pro & Contra: Extrem klein und leise; Nur bedingt erweiterbar;