eDonkey fürs Handy?

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Mit steigenden Bandbreiten rücken nun auch P2P-Anwendungen für Mobiltelefone in den Bereich des möglichen. Programmierer haben bereits die Client-Software eDonkey in GPRS-Netzen getestet.

Filesharing war und ist sicherlich ein wichtiger, wenn nicht der wichtigste, Treiber für breitbandiges Internet. Informatiker an der Uni Würzburg sehen nun in vergleichbaren Anwendungen für Handys und PDAs eine mögliche Killer-Applikation für das entstehende UMTS-Netz. So könnten beispielsweise Multimedia-Anwendungen wie Musikvideos, Audiodateien oder Klingeltöne mit anderen Nutzern geteilt werden.

Im Zuge des ?Mobile Peer-to-Peer?-Projektes ist es den Wissenschaftlern gelungen, die P2P-Client-Software eDonkey auf einem mit GPRS-Verbindung ausgestatteten PDA zum laufen zu bekommen. Bei ihren Experimenten mit GPRS und UMTS haben die Informatiker aber etliche Probleme zwischen P2P und der bestehenden Mobilfunkinfrastruktur ausgemacht. Um diese Restriktionen zu umgehen, hat man aber bereits eine Architektur entwickelt, die zum einen betreiberfreundlich und zum anderen für P2P-Anwendungen geeignet sein soll.

Weitere Informationen, wie analytische und simulative Studien zur Tauglichkeit dieser mobilen P2P-Architektur, können auf der zugehörigen Website der Uni Würzburg per Download bezogen werden. (ah)

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