Europas getunter Supercomputer nimmt Arbeit auf

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Der schnellste Rechner des europäischen Kontinents steht in der spanischen Metropole Barcelona. Jetzt wurde der Rechner erstmals mit seiner finalen Rechenleistung gestartet, was ihn auch in der Rangliste der weltweiten Supercomputer weiter nach Vorne rücken lässt.

In Barcelona wurde Europas schnellster Supercomputer erstmals mit seiner finalen Rechenleistung von 40 Tera-FLOPs hochgefahren. Der “MareNostrum” liegt mit einer Rechenleistung von 20,5 Billionen Rechenoperationen in der Sekunde (20,5 Tera-FLOPs) derzeit auf Platz vier der aktuellen Liste der schnellsten Supercomputer. In der neuen Konfiguration würde der Rechner auf Platz drei vorrücken.

Die Rechenanlage läuft mit einem Linux 2.6-Kernel und basiert auf 2.268 Dual-64-Bit Prozessoren (4.536 2.2 GHz PPC970FX CPUs). Daneben stehen neun Terabyte an Arbeitsspeicher und 233 Terabyte Speicherkapazität zur Verfügung.

Die Anlage nimmt rund 120 Quadratmeter an Fläche ein und wiegt etwa 60 Tonnen. Aufgebaut wurde “MareNostrum” in einer Kapelle auf dem Campus der Polytechnischen Universität in Barcelona. Betreiber sind die katalonische und spanische Regierung.

Eingesetzt werden soll der Rechner hauptsächlich für die Erforschung des Erbguts und von Klimaveränderungen sowie für die Entwicklung neuer Medikamente. (ah)
( – testticker.de)

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