Spamfilter: Spambully 3.0
Saubere Postfächer

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In der heutigen Zeit sorgen übermäßige Spam-Fluten für entnervte E-Mail-Anwender. Der Spambully 3.0 ist ein gutes Tool um unerwünschten Nachrichten einhalt zu gebietet – wie gut und warum, zeigt der Test.

Testbericht

Spamfilter: Spambully 3.0

Der Spamfilter für POP3-, IMAP- und Exchange-Mail-Accounts liegt jetzt in der komplett überarbeiteten Version 3.0 vor. Als Plug-in integriert sich Spambully mit eigener Menüleiste in die Bedienerführung von Outlook und Outlook Express. Nach dem ersten Start analysiert ein Assistent alle bereits in Outlook und Outlook Express vorhandenen E-Mails und Kontakte. Die daraus generierte Freundesliste wird automatisch von der Spam-Erkennung ausgenommen. Spambully setzt auf den bewährten lernfähigen Bayesian- und den statischen RBL-Filter. Außerdem sind Domains und besuchte Webseiten aus dem Internet Explorer als vertrauenswürdig einzustufen. Nützlich ist die so genannte Einladungs-Mail: Hierbei wird der Absender aufgefordert, sich mit der Eingabe eines Zahlencodes in die automatisch generierte Antwortmail zu legitimieren.

Die Erkennungsraten von Spambully sind sehr gut. Beim Test mit 1500 Mails davon 1200 Spams wurden 97,8 Prozent korrekt und nur 0,8 Prozent zu Unrecht als Spam identifiziert. Ein Online-Update informiert über neue Versionen, ein sehr gutes Hilfeforum erleichtert die Einarbeitung. Spambully arbeitet sehr zuverlässig und lässt dem User volle Kontrolle über alle Mails. Das ist bei vorgeschalteten POP3-Filtern, etwa bei Spamihilator nicht der Fall.


Testergebnis

Spamfilter: Spambully 3.0

Hersteller: Axaware
Produktname: Spambully 3.0.12

Internet: Axaware Homepage
Preis: 30 Euro (Aktuelle Software im testticker.de-Softwareshop)

Das ist neu
– Unsure-Ordner für zweifelhafte Mails
– erweiterte Statistikfunktionen
– überprüft von von Outlook-Regeln sortierte Mails
– Abwesenheitsnotiz für Nicht-Spam-Mails

Systemvoraussetzungen
Betriebssysteme : Windows 9x/Me/2000 und XP mit Outlook 2000/2002/XP/2003 oder Outlook Express 5/5.5/6
Prozessor: Pentium II/233
Arbeitsspeicher: 64 MByte

Pro & Contra
+ gesteigerte Erkennungsraten
+ verbesserte Zusammenarbeit mit Virenscannern

Gesamtwertung: sehr gut
Leistung (50%): sehr gut
Ausstattung (30%): sehr gut
Bedienung (20%): sehr gut