Studie: Videospiele schlimmer als Piraten

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Eine Umfrage zeigt: Konsumenten kaufen Videospiele statt Musik. Musikindustrie muss umdenken.

Eine Studie des Marktforschungsunternehmens Nielsen (eine VNU-Tochter) deutet die wahren Gründe für die Absatzprobleme der Musikindustrie an: Männer kaufen lieber Videospiele statt Musik.

Zudem werden die Gamer immer älter – schon ein Viertel der Computerspieler ist über 40. Am meisten Geld gibt diese Zielgruppe für DVD-Filme aus, gefolgt von Spielen, und Musik als CD oder Download. Unter Afro-Amerikanern und Hispanics ist dieser Trend noch stärker. In 40 Prozent aller US-Haushalte steht nach Nielsen-Erkenntnissen heute bereits ein spielefähiges System, ein dafür ausgerüsteter PC, eine Videokonsole oder ein Handheld.

23 Prozent aller Computergamer besitzen alle drei Geräte-Kategorien. Eine Studie wie diese könnte Musikfirmen und Gesetzgebern zeigen, wo die echten Probleme liegen.(fe)

Autor: fritz
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