Microsoft verstärkt Kampf gegen Linux

BetriebssystemOpen SourceSoftwareWorkspace

Mit einer Neuauflage der “Get the Facts”-Kampagne will Microsoft gegen die Pinguin-Bedrohung ankommen.

Auf der Open Source Business Conference in San Francisco kündigte Microsoft eine Neuauflage seiner “Get the Facts”-Kampagne an, die Nutzer von der Qualität seiner Produkte überzeugen soll.

Gerade im Bereich Sicherheit hat der Redmonder Konzern hier sicherlich noch einiges aufzuholen. Zur Demonstration der Überlegenheit proprietärer Software führte das Unternehmen einen Wettbewerb durch: je 18 Linux- und Windows-SysAdmins traten auf je 3 Hewlett-Packard ProLiant DL380 G3 Servern gegeneinander an.

Simuliert wurde die typische Netzwerksituation eines mittleren Unternehmens mit Neu-Installation von Geräten, Virenangriffen, BackUps und Remote Access. Dabei fanden die Microsoft-Tester, dass Linux um 15 Prozent schlechter bei der Endnutzerproduktivität abschnitt und bei einer Testlaufzeit von 26 Stunden um eine halbe Stunde mehr Aufallzeit produzierte.

Ausserhalb des Microsoft-Campus werden diese Testergebnisse allerdings mit Vorbehalt aufgenommen, unter anderem mit dem Hinweis auf bekanntlich nicht existente Viren für Linux. (fe).

Autor: fritz
Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen