Transmeta verändert Geschäftsmodell

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Weniger Hardwareproduktion, mehr Lizensierung, der kleine Chiphersteller will zurück in die schwarzen Zahlen.

Der innovative, aber finanziell wenig erfolgreiche Chipdesigner Transmeta unternimmt entscheidende Massnahmen, um nach fünf Jahren und rund einer halben Milliarde Verlust endlich in die Gewinnzone zu kommen. Das kündigte die Firma in einer aktuellen Presseerklärung an.

So soll die Produktion des Crusoe-Prozessors eingestellt werden, ebenso wie des 130-Nm-Efficeon. Statt dessen will man sich auf den 90-Nm-Efficeon und das Lizensierungsgeschäft konzentrieren. Die Stromspartechnik LongRun2 wird bereits in den von Sony, Toshiba und IBM gemeinsam entwickelten Cell-Prozessor integriert. (fe)

Autor: fritz
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