Mozillas “Fehlerpolizei” bezahlt deutschen Bug-Entdecker

NetzwerkeSicherheit

Das “Mozilla Bug Bounty” Programm zahlte erstmals die versprochenen 500 US-Dollar pro gefundenem Fehler: Ein Deutscher bekam 2500 Dollar.

Ein deutscher Informatiker bekam nun 2500 Dollar von der Mozilla-Entwicklergruppe – er gab den Entwicklern Hinweise zu fünf Fehlern, die nun im aktuellen Release beseitigt sind. Michael Krax bekam 500 Dollar pro Bug und ein Mozilla T-Shirt.

Die Zahlungen sind Teil von Mozillas Programm “Bug Bounty“, das von externen Sponsoren wie Linspire finanziert wird. Voraussetzung für die Bezahlung ist, dass man einen wirklich kritischen Bug gefunden und ihn gut beschrieben hat.

Krax ist bereits der fünfte Empfänger der Bug-Belohnung. Zur Teilnahme sind alle eingeladen – nur nicht die professionellen Security-Anbieter. Mozillla will offensichtlich Vermarkter fernhalten und unabhängig bleiben.

Kürzlich wurden neue Versionen von Mozillas Firefox und Thunderbird veröffentlicht – mit Bugfixes, die der freiwilligen Fehlerpolizei zu verdanken sind. (mk)

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