Norton AntiVirus: Schutzfunktion führt zum Absturz

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Symantec warnt vor Sicherheitslücken in seinen Antivirenprogrammen. Das Live-Update sollte umgehend gestartet werden, um die Fixes automatisch zu installieren.

Zwei mögliche Schlupflöcher für Angriffe hat Symantec in den Windows-Versionen seiner Antivirus-Produkte entdeckt. Im schlimmsten Fall führen sie zum Absturz des Rechners. Wie Symantec auf seiner Website berichtet, liegt der erste Fehler in der AutoProtect-Funktion: Der als virtueller Gerätetreiber implementierte Scanner kann bei der Echtzeitüberprüfung bestimmter Dateien einen Absturz auslösen. Welche Art von Datei dies ist, teilt Symantec nicht mit, um Hackern nicht Tür und Tor zu öffnen.

Ein zweiter Fehler kann auftreten, wenn die SmartScan-Funktion von AutoProtect aktiviert ist. Wenn der User den Namen einer Datei auf einem Netzlaufwerk ändert, soll dies unter – nicht näher genannten Umständen – zu einer vollständigen Auslastung des Prozessors und einem darauf folgenden Einfrieren des PCs führen.

AntiVirus 2004 und 2005, Norton Internet Security 2004 und 2005, Norton System Works 2004 und 2005 sind von den Fehlern betroffen. Der Hersteller bietet bereits eine Korrektur an. Wer diese nicht schon automatisch per LiveUpdate bekommen hat, muss die LiveUpdate-Funktion manuell anstoßen, um die Bugfixes zu installieren. (mk)

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