Vergleichstest: Netzwerk-Virenscanner
Antiviren-Zentrale

NetzwerkeSicherheitVirus

Zentral verwaltete Netzwerk-Virenscanner schützen Server und Workstations. Dabei hat der Administrator alle sicherheitsrelevanten Meldungen im Blick. Im Test treten 15 Virenscanner dieser Kategorie gegeneinander an.

Diese Produkte haben wir verglichen

Vergleichstest: Netzwerk-Virenscanner

Kaspersky Anti-Virus Business Optimal
McAfee Security Active Virus Defense SMB Edition
Trend Micro Client Server Suite for SMB 2.0
Panda Software Panda Business Secure Antivirus
ESET ESET NOD32 Enterprise Edition
F-Secure Anti-Virus Small Business Suite
Symantec Antivirus 9.0 Business Pack
H+B EDV Antivir
Computer Associates E-Trust Antivirus 7
Grisoft AVG Netzwerk-Edition
Softwin Bitdefender Small Office Suite
Gdata Antivirenkit Client/Server
Sophos Antivirus Small Business Edition
Norman Data Norman Virus Control Business Edition
Microworld E-Scan Corporate Edition


Vorteile von Netzwerk-Virenscannern

Vergleichstest: Netzwerk-Virenscanner

Ein Virenscanner auf dem Server, das genügt im Netzwerk nicht. Hier braucht jeder Rechner ein Antivirenprogramm. Bei nur zwei oder drei Arbeitsplätzen lohnt es sich noch, auf jedem PC die Einzelplatzversion eines Antivirenprogramms zu installieren. Manche Hersteller wie Trend Micro oder Symantec bieten dafür extra Doppel-Lizenzen an. Doch mit jeder zusätzlichen Workstation steigt bei dieser Lösung der Administrationsaufwand. Die Alternative sind Netzwerk-Virenscanner mit zentraler Verwaltungskonsole. PC Professionell testet 15 aktuelle Programme dieser Kategorie.

Der Hauptvorteil der Netzwerk-Lösungen: Der Administrator stellt bequem sicher, dass die Software auf allen PCs einwandfrei arbeitet. Da er an der Schaltzentrale sitzt, kann er verhindern, dass Mitarbeiter die Software falsch konfigurieren oder die wichtigen Online-Updates nicht ausführen. Die Voreinstellungen am Scanner können sie ebenfalls nicht ändern. Der Administrator weiß bei Netzwerk-Virenscannern über jeden gefundenen Virus Bescheid, kein Anwender kann einen solchen Vorfall vertuschen. Ein weiterer Vorteil: Da die Engine-Updates für die Virenscanner zentral heruntergeladen und im LAN verteilt werden, verringert sich im Vergleich zur einer Virenscanner-Lösung am Einzel-PC der Online-Datenverkehr.

Bei den getesteten Netzwerk-Virenscannern steuert eine zentrale Verwaltungskonsole die Programme auf den einzelnen Workstations und verteilt die Online-Updates automatisch. Über die Konsole legt der Administrator die Einstellungen für jeden PC fest, die Virenmeldungen laufen in einem Logbuch zusammen. Die Software auf den Client-PCs wird ebenfalls über die Zentrale installiert.


Kaspersky Anti-Virus Business Optimal

Vergleichstest: Netzwerk-Virenscanner

Kaspersky Anti-Virus Business Optimal bietet die beste Virensuchleistung im PC-Professionell-Vergleichstest. Den überzeugenden Testsieg holt sich das Programm auch wegen des kompletten Funktionsumfangs bei der Verwaltungskonsole und der Client-Software.


Der Viren-Cocktail

Vergleichstest: Netzwerk-Virenscanner

Ein Mix aus fünfhundert verschiedenen Viren, Würmern, Backdoors, Trojanern, Makroviren und Scriptviren stellt die Tools auf die Probe. Je nach Viren-Kategorie sind ganz unterschiedliche Erkennungsmethoden erforderlich.

Wegen ihrer großen Verbreitung sind die In-the-Wild-Viren (ITW) am gefährlichsten. Im Test müssen die Virenscanner 84 verschiedene ITW-Schädlinge in 156 Dateien erkennen. Zusätzlich sollen die Scanner 338 seltenere Schädlinge, auch die Zoo-Varianten, nach Kategorien sortiert aufspüren. Damit sich Viren nicht in Archiven verstecken, prüft PCpro die Erkennungsrate mit 14 Archivformaten von ACE bis ZIP.

VB-Script-Viren verbreiten sich im lesbaren Textformat. Für Virencoder ist es leicht, einen vorhandenen Virus zu verändern. Die Erkennung neuer Varianten gelingt nur mit einer heuristischen Erkennung anhand typischer Merkmale. Die Virenscanner müssen acht eigens mit einem Virus Construction Kit hergestellte und acht modifizierte bekannte VB-Script-Viren erkennen.

Die präzise Entfernung von Viren ist besonders bei Office-Dokumenten entscheidend. Programmdateien lassen sich zur Not wieder neu installieren zerstörte Office-Dokumente sind für immer verloren. Im Test müssen die Virenscanner deshalb Viren aus verschiedenen Word- und Excel-Dateien entfernen. Teilweise sind die Dateien mit einem Passwortschutz versehen. Dann warten weitere Aufgaben auf die Programme: So ist eine Excel-Tabelle zu reinigen, die in einem Word-Dokument eingebettet ist. Danach kontrollieren die Tester, ob sich die Dokumente nach dem Scan einwandfrei öffnen lassen und eingebettete Makros im Dokument noch funktionieren.


Testergebnisse im Überblick

Vergleichstest: Netzwerk-Virenscanner