Zu teuer: 60 Prozent der PCs in Südkoreas drittgrößter Bank ohne Office-Lizenz

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Die IT-Abteilung der Bank fand Microsofts Preisvorstellungen zu hoch und nutzte Lizenzen dann eben mehrfach.

Wie der Informationsdienst internetnews.com berichtet, hat eine Klage von Microsoft dazu geführt, dass die südkoreanische Polizei Ermittlungen gegen die Hana Bank, das drittgrößte Finanzinstitut des Landes, einleitet. Mehr als die Hälfte der Rechner waren mit illegalen Kopien von MS Office ausgestattet, teilten die Behörden gestern in Seoul mit.

Der Software-Konzern hatte Hochrechnungen aus Systemmeldungen erstellt, nach denen 61 Prozent der 11.400 PCs mit illegalen Kopien des Officepakets arbeiteten. Die IT-Abteilung der Bank hatte im Jahr 2001 Lizenzen für nur 1.500 Rechner erworben und den Vertrag ein Jahr später auf Nutzungsrechte für 4.500 PCs erweitert. Weil Microsoft zu viel Geld wollte, gerieten die Verhandlungen über weitere Lizenzen ins Stocken; ein Teil der Lizenzen lief im Herbst aus. Auf das kostenfreie OpenOffice umzusteigen, war den IT-Verantwortlichen aber offenbar nicht eingefallen. (mk)

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