Gehäusemodding
Die CPU im Windkanal

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Sharkoon dreht die Halterung fürs Mainboard herum. Damit stecken alle Steckkarten oben im Slot und der CPU-Kühlkörper sitzt im durchsichtigen Luftkanal.

Hochwertige Komponenten

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Edle Optik und hochwertiges Material reichen Sharkoon nicht. Das PC-Case Silvation überrascht mit ein paar kleineren aber wirkungsvollen Details. Im Vordergrund steht die optimierte Kühlung. Bei Standardgehäusen wird das Mainboard von links eingebaut Sharkoon dreht die Montage nach rechts. Dadurch steht das Mainboard auf dem Kopf. Die CPU sitzt unten, die Steckkarten sind oben. Der erste Vorteil: Die AGP-Grafikkarte ist jetzt mit dem Kühler richtig herum.

Grafiikkarte mit Hitzepolster
In normalen Gehäusen hängt eine AGP-Grafikkarte verkehrt, wodurch ein Hitzepolster unter der Platine entsteht. Mit dem gedrehten Konzept von Sharkoon steigt die Hitze ungehindert nach oben. Optischer Nebeneffekt: Geniale Lüfterkonstruktionen teurer Highend-Grafikkarten sind jetzt auch zu sehen.
Sehr starke Hitze geht von CPU, Speicher und den Spannungswandlern vom Mainboard aus. Damit die Wärme nicht im Gehäuse bleibt, gibt es einen Windkanal. Der ist wie ein eigenes Kühlsystem innerhalb des Gehäuses angelegt. Vorne saugt ein 120-mm-Lüfter kalte Luft an. Sie wird durch den Luftkanal an den heißen Komponenten vorbeigeschoben. Die durchsichtige Verschalung verhindert, dass sich die aufgewärmte Luft im Gehäuse verteilt. Ein weiterer 120-mm-Lüfter hinten schließt den Windkanal ab und drückt die Abluft aus dem Case.


Problemloser Einbau

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Beim Einbau gab es keine Probleme, die Verschalung des Luftkanals ist breit genug, dass sogar Zalmans neuer CPU-Kühler für den Intel Prescott Sockel 775 bequem Platz hat. Für Drives gibt es Einbauschienen. Die Festplatten sitzen in einem Käfig unterhalb der Netzteilbefestigung. Seperate Festplattenlüfter fehlen, aufsteigende Wärme muss das Netzteil abtransportieren. Die Steckkarten brauchen keine Schrauben, ein Schnellverschluss aus Kunststoff klemmt sie fest. Netzteil und Lüfter sind nicht im Lieferumfang. Das stabile, gut verarbeitete Midi-Gehäuse kostet in der Basic-Variante bei www.alternate.de 84 Euro.

Ein 120 mm Lüfter sorgt für Frischluft
Der CPU-Kühler sitzt hinter einer durchsichtigen Kunststoffschale in einem Windkanal. Vorne saugt ein 120-mm-Lüfter kalte Luft an. Der Luftstrom wird am Kühlkörper der CPU vorbeigeschoben. Ein weiterer 120-mm-Lüfter drückt die warme Luft hinten aus dem Gehäuse. Die Lüfter mit UV-Effekt gibt es bei www.caseking.de für 13,90 Euro.


Leuchtende Füße

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Die Case Feet von Sunbeam sind simpel aufgebaut: Kleine Röhren aus Acrylglas werden durch oft schon vorhandene Bohrungen im Gehäuseboden gesteckt und geklebt. Rote, grüne oder blaue Leuchtdioden (LEDs) und eine beigelegte Steuerung sorgen für sechs Blinkeffekte oder Dauerleuchten. Bei www.repaso.de für 13,90 Euro zu haben.


LED-Leuchtstäbe

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Kaltlichtröhren verblassen mit der Zeit, LEDs nicht. Die Leuchtstäbe von Antec gibt es in Blau oder mit UV-Effekt. Eine gesonderte Steuerung erlaubt Blinken, permanentes Leuchten oder geräuschsensitives Flackern. Für 13,02 Euro pro Stück sind sie bei Things4you zu haben. Der Shop ist im Internet unter der Adresse www.imsuperstore.de/things zu finden.


Lightbar

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Die Lightbar ist ideal als Kantenbeleuchtung für Steckkarten. Mit einem Klebestreifen wird die zwölf Zentimeter lange Platine befestigt. Fünf starke Leuchtdioden (LEDs) in Rot oder Blau bringen die Steckkarte dann zum Glühen. Der Druckschalter für die verschiedenen Blinkeffekte sitzt auf einem beigelegten Slotblech. Bei www.alternate.de kostet die Sharkoon Lightbar 14 Euro.