E-Mail-Verschlüsselung: Ciphire Mail
Konkurrenz für PGP

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Das Mail-Verschlüsselungsprogramm Ciphire Mail empfiehlt sich allen, die Wert auf E-Mail-Security legen. Ciphire unterstützt alle gängigen Mail-Clients unter Windows, Linux und Mac OS X .

Testbericht

E-Mail-Verschlüsselung: Ciphire Mail

Mit allen gängigen Mail-Clients unter Windows, Linux und Mac OS X arbeitet das Mail-Verschlüsselungsprogramm Ciphire gut zusammen. Es unterstützt POP3, SMTP und IMAP4. Wie PGP nutzt Ciphire eine Kombination aus öffentlichen und privaten Schlüsseln und beherrscht die heute als sicher geltenden Verschlüsselungsalgorithmen wie RSA, El Gamal, DSA-2k.

Die Unterschiede zu PGP: Die öffentlichen Schlüssel werden nicht veröffentlicht, sondern im per Ciphire zugänglichen Ciphire Certificate Directory abgelegt. Dort holt der Ciphire-Client den Schlüssel des Empfängers und chiffriert die Nachricht damit. Dazu muss der Empfänger ebenfalls Ciphire installiert und seinen Private-Key in die Datenbank eingetragen haben. Die Bedienung ist im Testlauf einfacher als bei PGP und den kompatiblen Tools: Wenn der Empfänger auch einen Ciphire-Schlüssel hat, wird automatisch verschlüsselt; Schlüssellänge und Algorithmen muss der Nutzer praktischerweise nicht eigens einstellen.

Ciphire Mail empfiehlt sich für Nutzer, die Wert auf E-Mail-Security legen und ein einfach zu bedienendes Tool suchen.


Testergebnis

E-Mail-Verschlüsselung: Ciphire Mail

Hersteller: Ciphire Labs
Produktname: Ciphire Mail 0.10.51

Internet: Ciphire Labs Homepage
Preis: kostenlos für Privatgebrauch (Aktuelle Software im testticker.de-Softwareshop)

Das ist neu
Client für alle gängigen Mail-Programme unter Windows, Linux und Mac OS X 10.3
zentraler Certificate-Server soll eine sichere Infrastruktur für öffentliche Schlüssel bereitstellen
Unterstützung für RSA, El Gamal, AES, Twofish

Systemvoraussetzungen
Betriebssysteme : Windows 2000/XP/Linux/Mac OS
Prozessor: Pentium III/600
Arbeitsspeicher: 256 MByte

Pro & Contra
+ verwirrende Wahl der Chiffrier-Algorithmen entfällt
– Sourcecode wird erst nach Betaphase offen gelegt
– zur Verschlüsselung muss Infrastruktur von Ciphire funktionieren ohne den zentralen Certificate-Server geht nichts

Erster Eindruck : gut