1&1: Doch ein eigenes Netz? Oder nicht? – “alles offen”

BreitbandNetzwerke

In der Masse der CeBIT-Mitteilungen sind Aussagen der 1&1-Geschäftsführung falsch interpretiert worden – und schon sank der Börsenkurs. 1&1 sieht keinen Grund zur Sorge, denn “man hält sich nach wie vor alle Optionen offen”.

Die Telekom hat zwar ihr DSL-Angebot für den Wiederverkäufer 1&1 nachgebessert, doch die United Internet-Tochter will sich dennoch die Option offen halten, ein eigenes Netz zu bauen. Die Aussage von 1&1-Chef Gauger, der Aufbau eines eigenen Netzes sei durch die neuen Telekom-Angebote “nicht mehr unbedingt nötig”, führte zu Meldungen, dass 1&1 überhaupt kein eigenes Netz mehr bauen wolle – und in Folge zu einer Senkung des Unternehmens-Börsenkurses um zwei Prozent.

Die 1&1-Presseabteilung hat nun mit dem Missverständnis zu leben und betont, dass man sich trotz des inzwischen guten Telekom-Angebotes alle Optionen offen halte – also vielleicht doch in ein eigenes Netz investieren würde. Aber Genaueres sagt man vorsichtshalber noch nicht – die Schlüsse aus den “Optionen” sind ja noch nicht gezogen. (mk)

CeBIT 2005: Halle 16. Stand G05

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen