OLED-Display-Herstellung auf der CeBIT

KomponentenWorkspace

Organische Leuchtdioden (OLEDs) ermöglichen die Fertigung von Flachdisplays mit deutlich geringerem Stromverbrauch als beispielsweise LCD-Bildschirme – auf der CeBIT 2005 kann man ihre Entstehung vor Ort verfolgen.

Das Institut für Hochfrequenztechnik der Technischen Universität Braunschweig führt auf der diesjährigen CeBIT die Herstellung von OLED-Displays mit vier Pixeln vor. Die Zuschauer können den Fertigungsprozess in einer so genannten ?in-line Depositionsanlage organischer Substanzen? live mitverfolgen.

OLED-Panels arbeiten nach folgendem Prinzip: Als Basis dienen organische Halbleiter und Farbstoffe. Bei Stromfluss geben die Ladungsträger ihre elektrische Energie an die organischen Moleküle ab, wo die Energie aufgenommen und in Form von Licht wieder abgestrahlt wird.

OLEDs haben zahlreiche Vorteile gegenüber herkömmlichen LCDs. So steht an erster Stelle der deutlich geringere Stromverbrauch, der einen Einsatz in mobilen Endgeräten begünstigt. Dazu kommen Eigenschaften wie eine hohe Farbsättigung, große Betrachtungswinkel sowie eine äußerst flexible Verwendung eine Verwendung auf Trägern wie beispielsweise Kunststofffolien ist demnach problemlos möglich. (ah)

CeBIT 2005: Halle 9, Stand B40

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen