Japanische Wettbewerbshüter verwarnen Intel

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Dem Prozessorhersteller wird vorgeworfen, sich mit unfairen Rabatten Vorteile gegenüber der Konkurrenz verschafft zu haben. Intel sieht sich aber weiter im Recht.

Die japanische Fair Trade Commission (FTC) hat Intel mit einer Verwarnung bedacht. Das Unternehmen soll fünf großen PC-Hersteller Preisnachlässe eingeräumt haben unter der Bedingung, dass diese keine Chips der Konkurrenten AMD und Transmeta in ihren Geräten einsetzen.

Die Wettbewerbshüter sehen darin einen Verstoß gegen das Kartellrecht, mit dessen Hilfe Intel seinen Marktanteil im Land im Laufe zweier Jahre von 78 auf rund 90 Prozent gesteigert habe. Der Marktanteil von AMD fiel im gleichen Zeitraum von 18 auf 8 Prozent.

Intel ist sich aber keiner Schuld bewusst; das Vorgehen sei “fair und gesetzeskonform” gewesen. (dd)

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