Suchmaschinen-Nutzer sind untreu

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Nicht im Privatleben, sondern beim Web-Durchsuchen, sind die Anwender wählerisch: Häufig werden Ergebnislisten mit der Konkurrenz verglichen.

Suchmaschinen haben kaum loyale Nutzer. Immer mehr Anwender verwenden regelmäßig zwei oder drei Angebote, um die besten Ergebnisse zu finden, so eine kürzlich in New York veröffentlichte Studie von Nielsen/NetRatings. Die treuesten Nutzer kann dabei Google vorweisen: Nur 58 Prozent verwenden auch die Dienste der Konkurrenz, bei anderen liegen die Werte weit höher.

So gaben 70 Prozent der MSN-User an, auch die Ergebnisse anderer Suchmaschinenbetreiber zu konsultieren, bei Yahoo war es sogar ein Prozentpunkt mehr. Google ist hier zumindest stets zweite Wahl. Dies unterstreiche die Bedeutung der Entwicklung immer besserer Mechanismen bei allen Anbietern, die im Konkurrenzkampf mithalten wollen, so Analyst Ken Cassar.

Im Januar verarbeitete Google laut Nielsen/NetRatings 1,9 Milliarden Suchanfragen aus den USA, dies entspricht einem Marktanteil von 47 Prozent. Yahoo kommt als Zweitplatzierter auf 868 Millionen, MSN auf 523 Millionen. Dies entspricht Anteilen von 21 bzw. 13 Prozent.

Das Suchmaschinenverhalten ist damit fast wie das, was man bei Männern und Frauen beobachten kann: Zu oft wird verglichen, um das “beste Ergebnis” zu erzielen. Nur wissen, was man eigentlich sucht, muss man schon in beiden Fällen. (mk)
(de.internet.com – testticker.de)

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