Symantec bekommt Patent auf Virenerkennung

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Symantec erhält ein Patent auf seine Erkennungsmethode für Viren und Trojaner. Ob das Unternehmen Lizenzgebühren von anderen Security-Firmen, die ähnliche Methoden verwenden, erheben will, möchte der Antiviren-Hersteller noch nicht kommentieren.

Das US-Patent 6,851,057 beschreibt, wie Schädlinge an bestimmten Stellen einer Datei durch so genannte “Entry Points” erkannt werden können. Symantec verwendet die Methode seit 1999 und hat nun das Patent darauf erhalten, verkündet das Unternehnmen in einer aktuellen Mitteilung. Im Grunde sei damit eine Technik patentiert, mit der durch eine Art Zwischensprache Scannen und Viren-Emulation ausgeführt werden, erklärt Michael Schallop, Director of Intellectual Property bei Symantec, gegenüber US-Medien.

Auf Rückfragen räumt er ein, dass man das Patent auch “weiter auffassen könnte”. Obwohl auch andere Anbieter ähnliche Methoden verwenden, hüllt sich Schallop aber noch in Schweigen drüber, ob man dafür Geld kassieren möchte – denn eigentlich sei man mehr an der “geistigen Führerschaft in der Antivirus-Technologie” interessiert. Und andere Produkte habe man noch gar nicht auf Ähnlichkeiten untersucht. (mk)

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