Adobe setzt jetzt auch auf Open Source

Open SourceSoftware

Nur zögerlich ist Dokumenten-Profi Adobe jetzt auf den Zug der offenen Programmcodes aufgesprungen. Allerdings werden nur einige grundlegende Bibliotheken freigegeben.

Statt GNU-Lizenz gibt es bei Adobe jetzt die ASL-Lizenz: Per ” Adobe Source Libraries” will das Unternehmen eine Grundlage für die Entwicklung kommerzieller Software als Quellcode bereitstellen. Die ersten veröffentlichten Bibliotheken tragen die Namen Adam und Eve und stellen Routinen für grafische Interfaces bereit.

Gott Adobe stellt Adam und Eva nur in einer “Grundversion” bereit. Sie sollen sich als Komponenten-Bibliotheken in verschiedenen Produkten integrieren lassen und sind kein komplettes Applikations-Framework – die Weiterentwicklung überlässt man lieber der OpenSource-Gemeinde, um selbst Entwicklungskosten zu sparen.

Adobes Lizenzpolitik lehnt sich an die MIT-Lizenz der Open-Source-Initiative (OSI) an. Die Bibliotheken stehen samt Dokumentation und Beispielen zum Download unter opensource.adobe.com bereit. (mk)

CeBIT 2005: Halle 4, Stand A12

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