MSN-Chefin bewirbt Kinder-Webportal mit Forderungen an den Staat

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“Der Staat sollte Betreiber von Pädophilie und Dialern strenger verfolgen”, wirbt die deutsche MSN-Chefin Dorothee Ritz “für mehr Internet-Sicherheit für Kinder” – und bringt damit ihren neuen Kinder-Service ins Gespräch.

Forderungen an die Politik sind immer gut, um sich ins Gespräch zu bringen. Die Forderungen, die MSN-Deutschland-Chefin Dorothee Ritz in einem Interview mit dem Magazin ‘Focus-Schule‘ stellte, machen jedoch nicht nur für die Vermarktung Sinn.

Die Deutschland-Chefin des Online-Dienstes wirbt auch um ein verstärktes Engagement der Anbieter im Bereich der sicheren Software und kindgerechte Portale. Immerhin nutzen 50 Prozent aller 13-Jährigen das Internet – und viele Eltern seien unsicher, ihren Kindern die richtigen Ratschläge zu geben – oft würden die Kinder mehr vom Internet verstehen als sie selbst. Es sei jedoch wichtig, den Kindern zu helfen, einen “gesunden Internet-Verstand” entwickeln. Dazu gehöre, dass die Kleinen keine Telefonnummer im Chat angeben.

Der Kinderdienst internauten.de startet im Mai 2005 und entsteht in Zusammenarbeit mit der “Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter” und dem Deutschen Kinderhilfswerk. (mk)

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