Microsoft tritt Sport-Spiele an Ubisoft ab

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Der übernahmegefährdete französische Hersteller von Unterhaltungssoftware Ubisoft weitet sein Angebot aus und ermöglicht Microsoft so den kompletten Ausstieg aus dem Genre der US-Sport-Simulationen.

Der Software-Konzern Microsoft hat sich aus der Entwicklung von Sport-Spielen zurückgezogen. Die Rechte an Technologien, eigens entwickelte Tools und sämtliche Sourcecodes wurden zu einem unbekannten Preis an den französischen Games-Hersteller Ubisoft verkauft. Wie dieser gestern in San Francisco mitteilte, wechselten die Spiele NFL Fever, NBA Inside Drive und MLB Inside Pitch – Simulationen von Football, Basketball und Baseball – den Besitzer.

Für Ubisoft bedeutet dies den Einstieg in den Bereich der Sportspiele. Neben den bisherigen Microsoft-Titeln soll mit einer Golf-Simulation ein vollständig eigenes Produkt entstehen. Dafür konnte der derzeitige Erstplatzierte der Golf-Weltrangliste Vijay Singh als Namensgeber gewonnen werden.

Bereits im Dezember hatte Microsoft seine Salt Lake City-Studios verkauft, in denen ebenfalls einige Sportspiele entwickelt wurden. Der Ausstieg zeichnete sich schon vor fast einem Jahr ab, als Microsoft und Electronic Arts nach langwierigen Differenzen aufeinander zu gingen und eine Kooperation für die Xbox vereinbarten.

Die sich stetig haltenden Gerüchte betreffend einer möglichen feindlichen Übernahme Ubisofts durch den im Markt für Computerspiele dominanten Konzern Electronic Arts verleihen dem Zukauf weitere aktuelle Brisanz.

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