Telekom will Festnetzsparte umbauen

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T-Com-Chef Raizner kündigt eine Kulturrevolution an; er will die Festnetzsparte der Telekom umkrempeln: weniger Bürokratie, mehr Innovationen und Produktivität.

Wie der Focus in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, will die Telekom ihre Festnetzsparte T-Com neu ausrichten, um die Produktivität zu steigern. “Wir sind zu schwerfällig und bürokratisch. Deshalb brauchen wir eine regelrechte Kulturrevolution”, wird T-Com-Chef Raizner zitiert.

So will man das Breitbandnetz schneller ausbauen und ein Innovationszentrum gründen. Zudem soll das Produktwirrwarr aufgelöst werden; statt mehr als 300 Produkten sind unter 100 das Ziel. Ein neues Kombiprodukt für Festnetz, Mobilfunk und Online-Anschluss hat man bereits in Planung.

Darüber hinaus wird man die Strukturen bei T-Com umkrempeln. “Wir haben ein großes Durcheinander von Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten. In unserer Zentrale arbeiten 7000 Mitarbeiter. Das ist ein Unding. Siemens oder IBM kommen mit weniger als 2000 aus”, sagte Raizner, der hofft, Kunden zurückzugewinnen. Denn: “Wir sind nicht als besonders kundenfreundlich verschrien.” (dd)

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