Musikindustrie will höhere Preise für Downloads

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Kaum haben sich die Musikshops im Internet etabliert, da wächst bei den Plattenfirmen der Wunsch, an der Preisschraube zu drehen.

Der Erfolg der Download-Plattformen für Musik weckt bei der Musikindustrie Begehrlichkeiten. Wie die Financial Times berichtet, diskutieren die großen Plattenfirmen derzeit Preiserhöhungen. Sie hätten die Preise für die Shop-Betreiber niedrig angesetzt, um für eine hohe Nachfrage zu sorgen. Nun hält man den Markt offenbar schon für so stabil, dass man dank höherer Preise höhere Gewinne abschöpfen kann.

Kritiker warnen jedoch vor einem solchen Vorgehen. Der Anteil der legalen Downloads sei immer noch verschwindend gering im Vergleich zu den Mengen Musik, die über Tauschbörsen geladen werden. Mit höheren Preisen würde man lediglich wieder mehr Nutzer zu diesen Quellen treiben.

Zudem scheint man bei der Musikindustrie auch ein wenig beleidigt ob des großen Erfolgs von iPod und iTunes zu sein. Die Financial Times Deutschland zitiert einen Manager aus der Branche: “Unsere Musik ist keine Beigabe, die dazu dient, iPods zu verkaufen.” (dd)

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