EU-Untersuchung gegen britischen iTunes-Shop

Politik

Nachdem sich britische Verbraucherschützer bereits im Dezember über zu hohe Preise im iTunes Music Store beschwerten, ermittelt nun auch die EU.

Weil Apple in Großbritannien für einen iTunes-Song 79 Pence verlangt, umgerechnet etwa 1,14 Euro, und im übrigen Europa 99 Cent, hatten britische Verbraucherschützer bereits im Dezember 2004 protestiert. Diese Preispolitik untersuchen nun auch die Wettbewerbshüter der EU, wobei es auch um den Vorwurf geht, dass Apple verhindert, dass britische iTunes-Kunden Songs aus ausländischen iTunes-Shops herunterladen. Ein Wettbewerbsverfahren gegen das Unternehmen soll es jedoch nach Aussagen von EU-Kommissarin Neelie Kroes nicht geben.

Apple hat die unterschiedlichen Preise mit den in den einzelnen europäischen Ländern voneinander Abweichenden Vetragsbedingungen der Musikindustrie begründet. (dd)

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