IBM baut Markführerschaft bei Servern aus

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IBMs Serversparte wuchs im vergangenen Jahr stärker als der Markt. Auch Dell konnte kräftig zulegen und wird für Suns dritten Platz zur ernsthaften Bedrohung.

IBM konnte seine Marktführerschaft bei Servern im vergangenen Jahr weiter ausbauen. Das Unternehmen steigerte seinen Umsatz in dem Segment im Jahresvergleich um 9,3 Prozent auf 16,1 Milliarden Dollar. Damit konnte IBM stärker wachsen als der gesamte Markt, dessen Handelsvolumen um 7,2 Prozent auf 49,5 Milliarden Dollar anzog. Dies geht aus einer gestern in Stamford, Connecticut, veröffentlichten Studie des Marktforschungsinstituts Gartner hervor.

Dell konnte noch deutlich stärker zulegen und steigerte dem Umsatz um 20 Prozent auf 4,8 Milliarden Dollar. Damit kommt der Konzern in eine Position, in der der dritte Platz von Sun gefährdet wird. Der Technologiekonzern musste mit seinen Sparc- und Opteron-Systemen erneut einen Umsatzrückgang um 4 Prozent auf 5,2 Milliarden Dollar verbuchen. Hewlett Packard hält sich mit 6,7 Prozent Wachstum und 13,4 Milliarden Dollar Umsatz stabil auf dem zweiten Platz.

IBM konnte seine Position vor allem über den Unix-Markt ausbauen. Während der Umsatz in dem Segment insgesamt um 2,8 Prozent auf 16,2 Milliarden Dollar zurück ging, erhöhte Big Blue seinen Marktanteil um 2,4 Prozentpunkte auf 26,7 Prozent. Die beiden anderen großen Anbieter von Unix-Systemen, Sun und Hewlett Packard, rutschten hingegen ab.

Der Markt für Linux-basierte Systeme legte hingegen massiv zu. Mit 4,9 Milliarden Dollar lag der Umsatz 50,9 Prozent über dem Vorjahreswert. (dd)

(de.internet.com – testticker.de)

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