EU will Auflagen für Webangebote von ARD und ZDF

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Mit der Finanzierung ihrer Webauftritte verstoßen die beiden öffentlich rechtlichen Sender gegen Subventionsregeln, bemängelt die EU-Kommission.

Den Wettbewerbshütern der EU missfällt die Finanzierung der Webauftritt von ARD und ZDF. Durch die Gebührenfinanzierung fürchtet man Nachteile für die private Konkurrenz. Wie die Financial Times Deutschland meldet, wird die EU-Kommission der Bundesregierung in der nächsten Woche eine informelle Mitteilung zukommen lassen, in der man Klarheit über die Internetauftritte sowie über Rolle und Finanzierung der Sender fordert.

Hintergrund ist eine Beschwerde von Privatsendern, die sich über die umfangreichen Online-Angebote von ARD und ZDF beschwert hatten. Die EU will diese zwar nicht abschaffen, jedoch ein klare Regelung, welche Teile dem Rundfunkauftrag dienen und daher mit Gebühreneinnahmen finanziert werden dürfen und welche nicht. (dd)

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