Dell wegen Verbrauchertäuschung verklagt

PolitikRechtWorkspaceZubehör

Weil Dell seine Kunden zu angeblich günstigen Finanzierungsplänen drängt, bei denen jedoch horrende Zinszahlungen anfallen, wurde das Unternehmen nun verklagt.

Die US-Anwaltszkanzlei Lerach Coughlin Stoia Geller Rudman & Robbins hat Klage gegen den Computer-Hersteller Dell eingereicht. Zwei amerikanische Verbraucher werfen dem Unternehmen Betrug und das Täuschen von Kunden vor. So wurde eine Krankenschwester zu einem Finanzplan überredet, bei dem sie für Notebook (599 Dollar) und Drucker (89 Dollar) am Ende 1352 Dollar zu zahlen hatte. Dell würde seine günstigen Finanzierungspläne an Bedingungen knüpfen, die kaum jemand erfülle, bemängelt eine Sprecherin der Anwaltskanzlei. Dadurch würden teilweise Zinssätze von weit über 30 Prozent anfallen. Darüber hinaus wird Dell vorgeworfen, mit niedrigpreisigen Angeboten zu werben, jedoch bei der gelieferten Ware einzelne Komponenten durch billigere zu ersetzen. (dd)

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen