Adobe und die Deutsche Post: Briefe frankieren über das Web

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Eine Kooperation der Deutschen Post mit Adobe ermöglicht die Eigenproduktion von Briefmarken per PC. Der Service StampIt wird in den Adobe Reader integriert, alles was sonst nötig ist, ist eine Online-Registration.

Wer einen Internet-Browser und den Acrobat Reader installiert hat, kann künftig die Frankierung seiner Briefe selbst in die Hand nehmen. Als Vermarktungspartner steht eBay bereit.

StampIt Web ergänzt das Angebot der PC-Frankiersoftware Stampit Home und Business, die die Post vor wenigen Jahren gekauft hat und die bereits auf über 70.000 PCs installiert ist. Anders als die Vorläufer kommt die Web-Version aber ohne eine Software-Installation aus – Explorer und Acrobat Reader genügen.

In einem ersten Schritt sollen die Basisfunktionen des Systems in das Angebot von eBay eingebunden werden. eBay-Verkäufer können ihre Briefe und Päckchen dann über StampIt Web frankieren; für Pakete soll ein Service folgen. In den nächsten Monaten wollen die Partner Service und Produktumfang weiter ausbauen und auf der Domain www.stampit.de Frankierungs-Services anbieten. eBay-Verkäuffer zahlen nichts extra, weitere Kunden müssen sich gesondert anmelden.

Nach Freischaltung der “Portokasse” kann der Kunde Sendungen online frankieren. Die Aufladung der Portokasse erfolgt online, die Abrechnung per Lastschrift vom Konto.

Technisch moeglich wird STAMPIT WEB durch die Einbindung der Adobe LiveCycle Server-Technologie. Mit ihr werden so genannte intelligente PDF-Dokumente erzeugt, die den Ausdruck der “Briefmarken” durch den Adobe Reader 6.02 oder 7.0 sicher machen.

Die spezielle neue Version des Adobe Readers kann kostenlos auf www.adobe.de/stampit/ heruntergeladen werden. Weiterhin besteht die Möglichkeit über www.stampit.de/web/cd eine CD-ROM mit dem Reader 6.02 und 7.0 kostenlos zu bestellen. (mk)

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