Perfekt scannen
Scan-Software ausreizen

KomponentenWorkspaceZubehör

Directscan nennt sich die Technologie, mit der Sie wie bei einem Kopierer nur auf den Knopf drücken, um den Scanvorgang zu starten. Gute Geräte kosten keine 100 Euro.

Scan-Software

Perfekt scannen

Wenn Sie einen Scanner kaufen, dann wird er mit eigener Software ausgeliefert. Wie andere installierte Programme auch können Sie sie über das Startmenü aufrufen. Zusätzlich lässt sie sich in aus der Bildbearbeitung über einen Befehl wie Datei/Twain-Import (je nach Programm) starten. Manche Scanner haben außerdem spezielle Knöpfe, mit denen Sie beim PC den Programmstart in Gang setzen.
Mit der Software steuern Sie den Scanvorgang in allen Einzelheiten ob in Farbe oder in Schwarzweiß, mit welcher Auflösung und vieles mehr. Vorgefertigte Einstellungen, so genannte Presets, erleichtern Ihnen häufige Aufgaben wie zum Beispiel das Scannen eines Farbfotos. Mit erweiterten Menüs kann der Profi den Scan manuell einstellen.

Scannen mit Vorschaufunktion
Im Gegensatz zur Digitalkamera, die das Bild sofort komplett anzeigt, muss bei einem Scanner erst der Lesekopf über die Seite bewegt werden. Mit Hilfe einer Vorschaufunktion geschieht das im Schnelldurchgang. Damit prüfen Sie die gerade Ausrichtung Ihrer Vorlage und bestimmen den Ausschnitt vor dem eigentlichen Scan. Das Ergebnis wird dann entweder auf die Festplatte gespeichert oder in Ihrer Bildbearbeitung geöffnet. Manche Geräte haben sogar eigene Tasten, mit denen auch noch das Versenden per E-Mail oder das Drucken automatisiert wird.


Qualität und Ergonomie

Perfekt scannen

Günstige Geräte digitalisieren Fotografien und Bedrucktes in ordentlicher Qualität und dank ausgereifter Treiber ohne großen Aufwand. Wie gut ein Scanner ist, lässt sich anhand der technischen Daten kaum abschätzen. Die gern beworbenen dpi-Zahlen auf der Verpackung sagen nichts über die tatsächliche Scan-Qualität aus. Sie zeigen nur die Datenmenge an, die ein Scanner produzieren kann. Geräte mit guter Qualität wie der Canon 3200F geben Vorlagen in 600 dpi unverfälscht wieder.
Neben der Scan-Qualität steht die Ergonomie im Vordergrund. In der Treiberoberfläche sollten alle relevanten Einstellungen mit wenigen Klicks ansteuerbar sein. Ein Einsteigermodus sorgt dafür, dass ungeübte Anwender bei Expertenfunktionen wie Gammakorrektur nicht überfordert sind. Mit der Fast-Multiscan-Funktion ist es bei Scannern von Canon möglich, bis zu zehn Bilder aufzulegen und gleichzeitig in einem Durchgang zu scannen.


Auflösung des Scanners

Perfekt scannen

Die üblichen Zahlen für die Auflösung lauten: 72 dpi (dots per inch) für die Bildschirmdarstellung und 300 dpi für den Ausdruck. Bei einem Ausdruck auf einfachen Schwarzweiß-Laserdruckern reichen 150 dpi aus. Damit ein Bild auf dem Monitor etwa dieselben Größenverhältnisse wie das Original hat, müssen Sie 96 dpi Auflösung wählen. Falls Sie ein Bild größer als das Original ausdrucken wollen, erhöhen Sie unbedingt die Auflösung oder ändern die Maße. Beim Vergrößern ist zu beachten, dass die optische Auflösung des Scanners die harte physikalische Obergrenze darstellt. Ist eine höhere Auflösung nötig, wird interpoliert. Daher können Sie zwar theoretisch ein Dia-Original bis auf eine DIN-A4-Seite mit 300 dpi Auflösung vergrößern, aber nur mit sehr unscharfen Ergebnissen.


Twain arbeitet wie ein Modul

Perfekt scannen

Scannersoftware arbeitet ein wenig anders, als Sie es von anderen Programmen kennen. Oft erscheint sie nicht in der Taskleiste. Wenn das Fenster dann verdeckt ist, müssen Sie zuerst mit [Alt] und der Tabulatortaste zurück zum Scandialog schalten. Falls Sie das Programm aus Ihrer Bildbearbeitungssoftware heraus gestartet haben, wundern Sie sich vielleicht, dass scheinbar nichts passiert ist. Schieben Sie dann das Scanfenster ein wenig an die Seite und Sie sehen, dass Ihr Bild bereits im Bildeditor geöffnet wurde. Das Dialogfenster bleibt also offen, bis Sie es schließen.


Menues und Funktionen

Perfekt scannen

1 Die Vorschau lässt sich horizontal und vertikal spiegeln oder zoomen. Vorher können Sie den Bereich, den Sie einlesen wollen, mit der Maus markieren. Mit der Taste Scannen wird dann der Scanvorgang gestartet.

2 Das Info-Fenster gibt Auskunft über einige Detaildaten des Scans in diesem Beispiel Farbwerte, Auswahlposition, Abmessung und Dateigrößen.

3 Mit den Auswahlwerkzeugen bezeichnen Sie in der Vorschauanzeige die Bereiche, die zu scannen sind. Sie haben die Wahl zwischen rechteckiger, runder oder freihändiger Auswahl.

4 Die Lupenfunktion gestattet die stufenlose Vergrößerung bestimmter Bildausschnitte, die Hand dient zum Verschieben des Ausschnitts.