Trojaner greift Microsofts Anti-Spyware an

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Im Internet kursiert seit kurzem ein Trojaner, der versucht, Daten fürs Online-Banking zu entwenden ? und quasi nebenbei auch Microsoft Anti-Spyware deaktiviert.

Dass
Microsoft
ein bevorzugtes Ziel von Hackern und Virenschreibern ist, muss das Unternehmen gerade wieder deutlich erfahren. Da bringt man eine
Anti-Spyware
auf den Markt, die Schnüffelprogramme auf dem PC ausschalten soll, und schon kurze Zeit später findet sich ein Schädling, der seinerseits das Microsoft-Programm außer Gefecht setzt. Und das eher nebenbei, denn eigentlich zielt
BankAsh-A
darauf ab, die Zugangsdaten für das Online-Banking diverser britischer Geldinstitute abzugreifen. Zudem werden allen Dateien im Ordner Programme gelöscht.

“Sobald das Microsoft-Produkt die Beta-Phase verlassen hat und von Heimanwendern eingesetzt wird, gibt es höchstwahrscheinlich immer mehr Trojaner, Viren und Würmer, die versuchen diese Software auszuhebeln.” schätzt Graham Cluley von
Sophos
. (dd)

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