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Spam infiziert 80 Prozent aller Mobiltelefone

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Die Epidemie des Message-Mülls wird sich verschlimmern, meint Robert Jaques.

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Die Spam Seuche wird in der Mobiltelefonie bald epidemische Ausmaße erreichen. Dies wurde heute in einer Studie festgestellt, die von einem Konsortium aus Vertretern von Industrie und den Hochschulen veröffentlicht wurde.

Laut einem Bericht, der von der Universität Sankt Gallen in der Schweiz und der Mobilfunkfirma Intrado erstellt wurde, haben mehr als acht von zehn Nutzern von Mobiltelefonen ungebetene Mitteilungen bekommen. Die meisten Nutzer gaben an, dass sie lieber den Betreiber wechseln möchten als ihre Mobilnummer, um mit dem Problem fertig zu werden.

Sowohl Verbraucher als auch Mobilfunkbetreiber sagen voraus, dass der Spam in Handys in der Zukunft zu einem noch größeren Problem werden wird. Mehr als 80 Prozent der von der Telecom-Industrie Befragten gaben an, dass sie den Spam in den Mobiltelefonen heutzutage für eine ‘ernste Angelegenheit’ halten oder dass er dies in den nächsten ein bis zwei Jahren werden wird.

Weltweit haben die Verbraucher die Meinung vertreten, das der Spam in Handys einen negativen Einfluss auf das Markenzeichen des Mobilfunkbetreibers hat, an den die meisten Beschwerden gerichtet werden.

Außerdem sagen Verbraucher, dass sie Marketinginfos von Mobilfunkbetreibern auf ihrem Handy als unerwünschten Spam betrachten.

Tom Phillips, Beauftragter für Regierungs- und Regulierungs-Angelegenheiten bei der GSM Association sagte:” Es gibt für Spam im Mobilfunkbereich zwar nicht die eine Lösung für das Gesamtproblem, aber es gibt eine Reihe von Schlüsselkomponenten für eine echte Lösung. Dies schließt auch die Identifikation der Spammer mit ein, indem man ihnen anonyme oder gefälschte Absender verweigert und sie mittels klarer und angemessener Gebührenstrukturen zur Kasse bittet.

Unter Anwendung vergleichender Forschungsmethoden analysierte die im November und Dezember 2004 durchgeführte Studie die Meinungen von 1.659 Verbrauchern mittels ausgefüllter Fragebögen; darüber hinaus wurden 154 Fragebögen von Mitarbeitern der Mobilfunkbetreiber eingeholt.