IBM-PC-Verkauf an Lenovo vor weiteren Problemen

Allgemein

Die Zukunft der IBM-PC-Sparte ist nicht nur durch Kartellbehörden verschleiert – auch der chinesische Partner
Lenovo steckt in der Krise.

Bis vor kurzem galt China der IT-Branche noch als Goldgräbernation; zuletzt bestärkt durch die Pläne des grössten nationalen Computer-Herstellers Lenovo.

Jetzt ist der geplante Verkauf von IBMs PC-Bereich an den chinesischen Konzern nicht nur durch strenge Prüfungen von US-Behörden bedroht, die eine mögliche Gefahr für die nationale Sicherheit der USA wittern. Sollte dieser Strudel umschifft werden können, drohen
neue Probleme
: Lenovos Quartalszahlen sind so schlecht wie nie: der Quartalsgewinn stieg gegenüber dem Vorjahr um einen einzigen Prozentpunkt, der Umsatz fiel sogar um 3,7 Prozent.

Dazu kommt, dass nach Bekanntgabe des wenig lukrativen Deals vor zwei Monaten die Lenovo-Aktien spontan um 20 Prozent fielen. (fe)

Autor: fritz
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