Drucker im Dauerstress
Aus dem Dauertestlabor

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Das Rennen geht weiter. Staub, Sonnenstrahlen und terabytegroße Datentransfers fordern den Testkandidaten im PCpro-Testlabor alles ab.

Das Rennen geht weiter

Drucker im Dauerstress

Nicht anders als bei der Rallye zwischen Paris und Dakar, wo sich Mensch und Maschine durch unwirtliche Landschaften quälen, liefern sich auch im PC-Professionell-Labor die Testkandidaten ein hartes Rennen. Und auch hier gilt: Angehalten wird nur, wenn es sein muss, beispielsweise, um Messungen zu machen.

Inzwischen hat die Western-Digital-Festplatte WD740 Raptor ihren Dienst quittiert, obwohl das Laufwerk für den Dauereinsatz konzipiert ist. Die Platte wird unter Windows XP nicht mehr erkannt. Schließt man aus, dass die Festplattenelektronik einen elektrischen Defekt aufweist, so ist die Beschädigung eines Aktuators, der den Schreib-/Lesekopf bewegt, am wahrscheinlichsten. Um eine gesicherte Aussage zu bekommen, wird das Testmuster von einem Western-Digital-Techniker unter die Lupe genommen.


Bald ausgebrannt

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Verschleißerscheinungen gibt es auch bei den DVD-Rohlingen. Nach knapp 4000 Brennvorgängen scheiden das Emtec-DVD+RW-Medium (Adip, Optodiscop4.9) und der Verbatim-DVD+RW-Rohling (Adip: MKM A02.9) aus. Beide DVDs lassen sich nicht mehr auslesen. Von den ehemals sieben DVDs sind nur noch DVD+RW-Rohlinge von Ricoh und Sentinel im Test. Diese haben bereits 4000 Schreibzyklen hinter sich gebracht und übertreffen die Herstellerangabe von 1000 Zyklen deutlich. Wenn auch die letzten beiden Rohlinge nicht mehr beschreibbar sind, wird PC Professionell eine abschließende Analyse der Medien beim schwedischen Testlabor Audiodev in Auftrag geben.


Drucker im Dauerstress

Drucker im Dauerstress

Seit letzter Ausgabe neu im Test: Die Tintenstrahldrucker. Diese müssen sich in zwei Disziplinen bewähren: im Dauerdruck und im Lichtechtheitstest der Ausdrucke. Getestet werden Verkaufsschlager von Brother, Canon, Epson, HP und Lexmark. Beispielsweise der Bestenliste-Erste Canon iP4000 oder das HP-Topmodell Photosmart 8150. Der Dauerdrucktest simuliert das Anwenderverhalten: Zwei Patronensätze werden über einen Zeitraum von circa 6 Monaten leer gedruckt. Druckmenge und die Pausen zwischen den Druckaufträgen unterscheiden sich von Mal zu Mal. Die Geräte müssen Textdokumente per Schnelldruck ebenso ausgeben wie zum Beispiel randlose 10-x-15-Fotos oder großflächige Grafiken im DIN-A4-Format.

Zwischen den Tests werden mehrwöchige Pausen eingelegt in der Standzeit trocknet die Tinte im Druckwerk ein. Um eingetrocknete Tinte zu entfernen, müssen die Drucker die Düsen selbsttätig reinigen. Die Reinigungsvorgänge führen zu erhöhten Verbrauchskosten. Wie sich die Reinigungszyklen auf die Gesamtverbrauchskosten niederschlagen und ob Hewlett Packard gegenüber Canon aufholen kann, wird sich in den nächsten Monaten zeigen.


Licht: Harte Strahlung

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Der zweite Test überprüft die Lichtechtheit der Ausdrucke, die laut Herstellern mehr als 50 Jahre beträgt. PCpro überprüft diese Versprechen im Dauertest unter realistischen Bedingungen. Ausdrucke mit 19 Farbfeldern werden mit Fototinte auf Premium-Glossy-Papier der Hersteller gemacht und mit dem Photospektrometer Spectrolino auf Farbabweichungen überprüft. Erste Messergebnisse sind in etwa 8 Wochen zu erwarten.


Lüften ohne Pause

Drucker im Dauerstress

Seit fast vier Monaten laufen die CPU-Kühler mit konstanter Lüfterdrehzahl und Lautstärke. Wie sich die inzwischen deutlichen Staubablagerungen auf die Kühlleisstung auswirken, wird gerade getestet: Alle Kühler zeigen auf realen Prozessoren ihre Performance. Die Ergebnisse der Testreihe stehen nächsten Monat zur Verfügung.