Mobiler Musikservice “Napster To Go” startet – gefährliches Arrangement mit Microsoft

NetzwerkeWorkspaceZubehör

Die Musikangebote von Napster, die seit heute auch für digitale Player erhältlich sind, funktionieren nur mit Geräten, die Microsofts DRM-Technik beherrschen.

Unter dem Titel “
Napster gets cozy with Microsoft
” frohlockt MSN Mobile über das Arrangement Microsofts mit dem heute strtenden mobilen Napster. Der Musik-Download-Service “
Napster To Go
” ist anders als andere MP3-Dienste: Die bisher bei Napster erworbenen Musikdateien sind lizenzrechtlich auf den PC beschränkt; nur mit einem Abo des portablen Dienstes dürfen sie auch auf mobilen Music Playern genutzt werden. Der Preis soll bei 15 Dollar im Monat liegen. Eine 30 Millionen Dollar teure Werbekampagne in Printmedien und Fernsehen soll den Service bekanntmachen.

Die Werbung hat der Dienst auch nötig, denn “Napster To Go” wird nur zu einigen mobilen Music Playern kompatibel sein: Nur Geräte mit Microsoft-Kopierschutztechnologie, etwa die von Samsung und iRiver, können dies. Im Februar und März wollen aber einige weitere Anbieter ebenfalls auf Microsofts DRM-System setzen.

Kunden von “Napster To Go” müssen ihren Music Player mindestens alle 30 Tage über den PC mit dem Internet verbinden, um ihr Abo zu erneuern. Obwohl das Download-Volumen dabei kein Limit hat, werden die Musikdateien unbrauchbar, wenn die Abogebühr nicht bezahlt wurde – bis der nächste Hacker einen Umweg gefunden hat. (mk)

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen