AMD: Geode-CPUs sollen RISC- und MIPS-Dominanz bei Embedded-Systemen brechen

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Die Modellreihe der Prozessoren für Unterhalungselektronik wird in die Breite ausgebaut; Gespräche mit Geräteherstellern laufen bereits.

Der Chiphersteller AMD will sein Angebot von Prozessoren für Unterhaltungselektronik und andere Geräte in den kommenden Jahren weiter ausbauen. Vor allem die Weiterentwicklung der Geode-Linie will der Hersteller vorantreiben. Die Chips der Baureihe werden zukünftig mit mehr Leistung bei noch geringerem Energieverbrauch zu haben sein, versprach AMDs Cheftechniker Fred Weber US-Journalisten.

Vorerst wird es die Chips für digitale Mediaplayer und Set Top-Boxen geben. In den Jahren 2006 und 2007 will AMD jedoch mehrere Modelle für spezielle Aufgaben vorstellen. In Verbindung mit dem reichhaltigen Software-Angebot im x86-Segment könnte so die Vorherrschaft von RISC- und MIPS-Architekturen bei Embedded-Systemen gebrochen werden, so Weber.

Beim breiten Einstieg in den Markt hofft AMD vor allem, die bestehenden Kontakte erfolgreich nutzen zu können. Der Konzern liefert bereits seit Jahren Flash-Speicher an zahlreiche Elektronikhersteller. Über diese Vertriebswege sollen die neuen Prozessoren zuerst vermarktet werden. (mk)
(de.internet.com – testticker.de)

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